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Datensatz Autor
- Broer, Irene (4)
- Broocks, Anne-Katrin (4)
- Sommer, Ilka (4)
- Weiß, Anja (4)
- Aruin, Sergej (2)
- Davidov, Jonathan (2)
- Franke, Ulrich (2)
- Hollstein, Betina (2)
- Holubek-Schaum, Stefan (2)
- Hüttermann, Jörg (2)
53 Datensätze gefunden
- Datensatz – publiziert 2021
Medien und wissenschaftliche Kommunikation: Redaktionelle Prozesse der Vermittlung wissenschaftlicher Expertise am Science Media Center Germany. Ethnographische Forschungsdaten
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das Ethnographische Material wurde in zwei Phasen in der Redaktion des Science Media Center (SMC) Germany erhoben. Das SMC ist eine unabhängige intermediäre Organisation zwischen Wissenschaft und Journalismus, die wissenschaftliche Expertise für die journalistische Nutzung auswählt und aufbereitet. Das Forschungsinteresse galt den Praktiken der redaktionellen Themenauswahl, den Organisationsstrukturen und dem Selbstverständnis des einzigartigen Akteurs in der deutschen Wissenschaftskommunikationslandschaft. Die Ethnographin war zunächst an allen Arbeitstagen vom 6. bis 31. Januar 2020 in der Redaktion anwesend und sammelte Material durch Interviews, Beobachtungen von Arbeitspraktiken und Redaktionssitzungen, Chat-Protokolle und Sendungen der Organisation, die aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Datensatz enthalten sind. Unerwartet kollidierte der Forschungsaufenthalt mit dem ersten Ausbruch des neuartigen Coronavirus. Die Daten zeigen, wie die Redakteure auf den anfänglichen Mangel an wissenschaftlichem Wissen und die unsichere Situation reagierten, z. B. durch die Nutzung vorhandener Beziehungen zu passenden wissenschaftlichen Experten, die Anpassung der Auswahlkriterien zur Berücksichtigung wissenschaftlicher Preprints und die Entwicklung neuer Sendeformate, um den akuten Bedürfnissen im Journalismus gerecht zu werden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wurde eine weitere Ethnographie initiiert. Die zweite Feldphase fand vom 5. bis 31. Oktober 2020 statt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Deutschland mitten in der COVID-19-Pandemie, mit einer steigenden Zahl von Infektionen und einem wahrscheinlich zweiten Lockdown. Die Forschung wurde geleitet von dem Interesse an der Entwicklung des organisatorischen Aufbaus, den redaktionellen Praktiken und dem Selbstverständnis des SMC als Akteur der Wissenschaftskommunikation seit dem Ausbruch von COVID-19. Diese Feldphase wurde als 'hybride' Ethnographie mit drei Wochen digitaler und einer Woche physischer Präsenz konzipiert. Dies ermöglichte vergleichende Einblicke in die redaktionelle Arbeitsorganisation unter Heimarbeitsbedingungen.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2024
Die Rolle von Sozialen Infrastrukturen im Wiederaufbau nach einem Hochwasserereignis. Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das BMBF geförderte, interdisziplinäre Projekt KAHR (Klimaanpassung, Hochwasser und Resilienz) begleitet den Wiederaufbau in den Gebieten in Deutschland, die von dem Hochwasser im Jahr 2021 betroffen waren. In dem Rahmen des Projekts wurde eine Kontextanalyse durchgeführt, die wesentliche Faktoren identifiziert und analysiert, die den Wiederaufbau beeinflussen. Der theoretische und konzeptionelle Hintergrund basiert dabei auf dem Ansatz der "Hydrosozialen Territorien", der die Wechselwirkung und den Zusammenhang zwischen Wasser, Gesellschaft und Raum in den Vordergrund stellt (Boelens et al. 2016). Ein Fokus der Kontextanalyse liegt auf der Rolle von sozialen Infrastrukturen im Wiederaufbauprozess. Mit Vertreter:innen von sozialen Infrastrukturen wurden in zwei Erhebungswellen semi-strukturierte Leitfadeninterviews durchgeführt um zu ermitteln, wie soziale Infrastrukturen zur Resilienz der Gemeinschaften beitragen und welche Herausforderungen und Chancen im Wiederaufbauprozess bestehen. Zusätzlich wurde die Perspektive der sozialen Infrastrukturen durch die von Wasserbehörden, Verwaltung und anderen Institutionen ergänzt. Die Ergebnisse und Erkenntnisse sollen dazu beitragen, zukünftige Wiederaufbaustrategien zu verbessern und zur Entwicklung von resilienten und klimaangepassten Lösungen beizutragen sowie die Bedeutung sozialer Infrastrukturen in der Bewältigung von Naturkatastrophen besser zu verstehen. Aus dieser Studie sind 40 Interviewtranskripte für die Nachnutzung verfügbar.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2021
Mangroves and Meaning-Making: A mutual relationship over time? Ethnographic Data
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Mangrove forests are located at the in-between of the sea and the land. People around the world have made sense of mangroves in many different ways, ranging from mangroves as "home of ghosts", "resources", "biodiversity reserve", "coastal protection" to "death bringers". The aim of the research project is to understand how people in Southern Ecuador have made sense of their mangrove surrounding at the Gulf of Guayaquil over the last 200 years, and how this guides the use of mangrove areas around the Gulf of Guayaquil. The research draws on Communicative and Discursive Constructivism and the Sociology of Knowledge Approach to Discourse. The research data is composed of ethnographic and historical data, collected online, in archives and in an eight months' field research from 06/2019 until 02/2020 in Southern Ecuador. Besides unfolding empirically how meaning is attached to mangroves around the Gulf of Guayaquil and how discourses have shaped these meanings, the results aim to contribute to the ongoing discussions about the methodological framework used.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz
Berufsverläufe im Sozialen Wandel. Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Transkripte der Interviews, die im Rahmen der Erhebungen des Teilprojektes A4 des Sonderforschungsbereiches 186 zwischen 1993 und 1995 erhoben wurden. Befragt wurden Hochschul- und Berufsausbildungsabsolvent_innen. Die Befragten haben in einem der zwei Berufsfelder Chemie und Landwirtschaft ihre Ausbildung in den Kohorten 1985 oder 1990 in Ostdeutschland abgeschlossen. Ziel des Projektes war die Prüfung der These von der besonderen Bedeutung des Berufseintritts als biographischer Weichenstellung - und damit auch der lebenslauftheoretischen Grundannahme eines endogenen Kausalzusammenhangs.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2023
Aufgabenprofile und Handlungsmodi der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen (AHFF) - Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Der Beruf der Fachberatung bezeichnet eine Funktion, die ganz unterschiedlich ausgestaltet sein kann. Das Aufgabenspektrum sowie die strukturellen Rahmenbedingungen sind äußerst heterogen. Die Tätigkeiten von Fachberaterinnen und Fachberatern weisen eine große Spannbreite auf. Sie reichen von kitabezogenen Aufgaben (z.B. Betreuung von Teams, Konzeption- und Qualitätsentwicklung) über die Weiterbildung der Fachkräfte und die Beratung der Träger bis hin zu Verwaltungsaufgaben. Vor diesem Hintergrund thematisiert die Studie das berufliche Handeln, die Tätigkeits- und Aufgabenprofile sowie die Berufsbiographie und Weiterbildungsbedarfe von Fachberaterinnen und Fachberatern. Das Erkenntnisinteresse richtet sich darauf, zu verstehen und zu beschreiben, wie Fachberaterinnen und Fachberater ihren Arbeitsalltag wahrnehmen und wie sich das Arbeitsfeld Fachberatung als solches konstituiert und weiterentwickelt. Hierzu wurden 26 qualitative Experten-Interviews mit Fachberater:innen aus elf Bundesländern durchgeführt und ausgewertet, die bei Qualiservice zur wissenschaftlichen Nachnutzung vorliegen.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz
Understanding the practice and developing the concept of welfare bricolage (UPWEB). Provider Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Der Datensatz enthält Transkripte und Zusammenfassungen von qualitativen Interviews mit öffentlichen und privaten Gesundheitsdienstleistern in superdiversen Wohngegenden aus dem Forschungsprojekt The Welfare Bricolage (UPWEB). Die Studie untersuchte den Zugang zu und die Nutzung von Gesundheitsdienstleistungen - formelle und informelle Beratungs- und Behandlungsangebote - durch Personen in superdiversen Wohnvierteln. Zudem wurde untersucht, wie unterschiedliche Gesundheitsdienstleister die Bedarfe nach Gesundheitsfürsorge durch die umgebende Wohnbevölkerung identifizieren und ansprechen. Die Wohngegenden rangierten von sozial benachteiligten Vierteln bis hin zu solchen mit beginnenden Gentrifizierungstendenzen. Die leitfadengestützten Interviews fokussierten auf die Perspektive der Gesundheitsdienstleister auf Herausforderungen und Bedarfe, auf lokale Probleme und Strukturen der Gesundheitsversorgung sowie ihre versorgerische Rolle, und dauerten zwischen 30 Minuten und 2,5 Stunden.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2024
Algorithmische Vorhersage und Mitbestimmung (AVuM) - Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Der Datensatz enthält Transkripte der qualitativen, teilstrukturierten Experteninterviews mit Erwerbstätigen in Unternehmen, NGOs oder gesetzlichen Interessenvertretungen in Deutschland oder Österreich, zum Einsatz von algorithmischen Verfahren für das Risikomanagement ("Predictive Risk Intelligence" oder PRI) in zunehmend komplexen Wertschöpfungsnetzwerken, welche Ausfallwahrscheinlichkeiten von Maschinen oder Infrastruktur vorhersagen. Das Projekt untersucht, wie und mit welchen Konsequenzen für die betriebliche und überbetriebliche Mitbestimmung Predictive Risk Intelligence (PRI) von Unternehmen bereits eingesetzt wird. Zudem wird untersucht, wie algorithmische Vorhersagesysteme (ähnlich zu PRI oder auch neuartig) von Arbeitnehmer:innenvertretungen genutzt werden können, um Mitbestimmung in Zeiten der Entsolidarisierung weiterzuentwickeln. Hierzu wurden über einen Zeitraum von acht Monaten dreißig Interviewpartner:innen aus drei Stakeholdergruppen (Merchants, Customers und Audience) rund um PRI in Lieferketten mit leitfadengestützten Experteninterviews befragt. Schwerpunkte der Interviews waren die Einordung der eigenen Organisation im Kontext von globalen Lieferketten und Risikomanagement, Erfahrungen oder Einschätzungen zum Einsatz von PRI sowie die Beziehungen zu anderen Stakeholdergruppen. Ein sekundärer Untersuchungsgegenstand war zudem die Auswirkungen des in Deutschland eingeführten Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) auf Praktiken des Risikomanagements. Die Gruppenzuweisung der Interviewten wird im Datensatz durch den Zusatz M (für Merchants), A (für Audience) und C (für Customers) kenntlich gemacht. Als Merchants gelten Vertreter:innen von Softwarelösungen für das Risikomanagement, zur Audience-Gruppe gehören Interessenvertretungen für Risikomanagement in Lieferketten, Customers stellen (potenzielle) Kund:innen von PRI-Anbietern dar, die überwiegend aus den Bereichen des Einkaufs und Supply-Chain-Managements stammen. Von den 30 Interviewteilnehmer:innen haben 18 der Nachnutzung ihrer Daten zugestimmt.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz – publiziert 2024
Traditional Beekeeping and Honey Hunting in Central Cameroon. Audiovisual Material, Video Footage
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:The dataset consists of video recordings made for the ethnographic documentary 'Gbaya. Beekeeping and Honey Hunting' (Gruber 2015). The film portrays practices of traditional beekeeping and honey hunting with honeybees (Apis mellifera adansonii) in the Adamaoua Region of Central Cameroon. The film follows an accomplished beekeeper on a beekeeping excursion in the savanna landscape near the city of Ngaoundéré. Together with his family members, the beekeeper demonstrates the manufacturing of a traditional beehive from palm leaves and grass, the harvesting of honey from such a hive as well as the salvaging of honey from wild living honeybees. Ethnographic film was perceived here as an ethnographic research method in the sense of participant observation with a camera (Henley 2000). The archived material provides all the video footage on which the film is based. The material consists of footage of a beekeeper at work, as well as contextualizing interviews with the protagonist. The beekeeper gives important information about his practice and situates it as an element of Gbaya culture. Traditional beekeeping and honeyhunting are presented as economically and culturally significant activities that afford a high degree of manual skill and embodied knowledge.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz
Normkonflikte und Gewalt: Beschreibungen und Erklärungen der Situation und des Verhaltens von minderjährigen Auswanderern aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland und Israel. Transkripte der in Deutschland geführten Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Der Datensatz der Studie umfasst Transkripte von 40 männlichen Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren, 9 inhaftierten jungen Männern im Alter von 18 bis 23 in Deutschland sowie 40 männliche Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren in Israel. In diesem Datensatz stehen 49 Transkripte der in Deutschland geführten Interviews zur Verfügung (zusätzlich drei ins Englische übersetzte Interviews). Biographisch-narrative Teile des Interviews wurden mit problemzentrierten Interviewteilen kombiniert. Der narrativ-biographische Teil untersucht retrospektiv die Erfahrungen in der autoritären, repressiven Gesellschaft, welche die Jugendlichen verlassen haben, während der problemzentrierte Teil auf die Integrationserfolge und -hindernisse in Deutschland bzw. Israel sowie ihre Erfahrungen mit Kontrollinstitutionen in diesen Gesellschaften fokussiert. In den Interviews wurden die Beweggründe und situativen Einschätzungen der Akteure erfasst, die an Konflikten beteiligt sind und entweder dazu beitragen, diese zu verschärfen oder zu lösen. Die Datenanalyse in der Grounded Theory ist eng mit der Datenerhebung verwoben. Die Methode des ständigen Vergleichens, die bereits bei der Datenerhebung angewandt wird, ist der Kern des Analyseverfahrens. Es lassen sich drei grundlegende Schritte unterscheiden: offenes Kodieren, axiales Kodieren und selektives Kodieren.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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- Datensatz
Politische Kultur und Bürgerschaftliches Engagement. Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Die Studie wurde von 2001-2012 im Rahmen des an den Universitäten Jena und Halle angesiedelten Sonderforschungsbereichs (SFB) 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung" als Teilprojekt C4 durchgeführt. Der SFB 580 befasste sich mit den gesellschaftlichen Veränderungen infolge der politischen Wende in Ostdeutschland und anderen ehemals sozialistischen Ländern. Ziel der Studie war es, die (akteurs-)internen Gründe für zivilgesellschaftliches Engagement und prosoziale Handlungsweisen freizulegen. Die empirische Erschließung der Entwicklung der Motivationen von freiwillig Engagierten erfolgte anhand der Einzelfallrekonstruktion biographischer Erzählungen. Diese wurden in vier mittelgroßen Städten Ost- und Westdeutschlands erhoben – Jena, Dessau, Göttingen und Wilhelmshaven. Als Kontrollgruppe wurden auch Personen interviewt, die sich nicht sozial engagieren. Anhand biographisch-narrativer Interviews wurden in 3 Erhebungswellen umfangreiche Informationen über individuelle Lebensläufe, Sozialisationsbedingungen, Opportunitäten, Sinngebungen und signifikanten Motive für das Engagement erhoben und Auskünfte über Lebensereignisse, biographische Entscheidungen, politische Orientierungen und relevante Kontextmerkmale (z.B. soziale Herkunft, Ressourcen, Bildungsgrad, Familienstand, Einkommen, Freizeitbeschäftigungen) erfasst. Zusätzlich wurden auch sozialmoralische Landkarten als Grundlage des Handelns der Akteur:innen sowie ihrer Selbstverortungen im sozialen Raum erhoben.
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice
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