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Datensatz Autor
- Born, Claudia (1)
- Fürstenau, Sara (1)
- Goerres, Achim (1)
- Huxel, Kathrin (1)
- Krüger, Helga (1)
- Mayer, Sabrina J (1)
- Spies, Dennis C (1)
- Steinhardt, Isabel (1)
- Universität Kassel (1)
Datenzentrum
- FDZ Qualiservice (2)
- FDZ Bildung (1)
- FDZ DZHW (1)
4 Datensätze gefunden
- Datensatz – publiziert 2020
Interviewerhebung - MIKS 2
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das MIKS-Konzept für Professionalisierung und Schulentwicklung wurde 2013-2016 in einem Vorläuferprojekt entwickelt und in drei Grundschulen erprobt. Im Rahmen einer Dissemination (MIKS 2) wurde das Konzept 2016-2019 durch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in die Breite getragen und an weiteren 17 Grundschulen durchgeführt. In MIKS 2 wurde das Konzept außerdem inhaltlich an die Situation von Grundschulen mit hohen Anteilen neu zugewanderter Kinder angepasst. Die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren haben Konzeptgruppen an den teilnehmenden Schulen dabei unterstützt, die in der eigenen Schule vorhandene, migrationsbedingte Mehrsprachigkeit als Ressource wahrzunehmen und produktiv für das Lernen der Schülerinnen und Schüler zu nutzen. Die Schulung bereitete die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren darauf vor, die Professionalisierung von Grundschulkollegien und eine damit verbundene Schulentwicklung im Handlungsfeld Mehrsprachigkeit zu gestalten und zu begleiten. Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchung waren sowohl die Prozesse in den 17 teilnehmenden Grundschulen als auch die Konzeption und Durchführung der Multiplikatorenschulung (Fortbildung von Fortbildnerinnen und Fortbildnern). Die Interviews mit den Schulleitungen waren ein Teil der wissenschaftlichen Begleitungforschung des Projektes. Mit den Schulleitungen aller teilnehmenden 17 Grundschulen wurden vor Beginn und nach Beendigung der MIKS-Maßnahme problemzentrierte qualitative Interviews geführt, so dass insgesamt 34 transkribierte Interviews vorliegen. Inhalte der 17 Prä-Interviews sind: Rahmenbedingungen der Schule (Zusammensetzung der Schülerschaft, Einbettung in den sozialräumlichen Kontext, Motivation für die Teilnahme an MIKS). Inhalte der 17 Post-Interviews sind: Erfahrungen, die durch die MIKS-Maßnahme gemacht wurden sowie Weiterentwicklung des Schulprogramms. Die Schulleitungsinterviews fanden zum Teil mit mehreren Personen statt. Unter anderem waren zusätzlich die stellvertretenden Schulleitungen sowie die Multiplikatoren- und Multiplikatorinnen beteiligt.
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Lizenz:Die Rechte liegen beim Urheber.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2020
Digitale Bildungspraktiken von Studierenden
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das Forschungsprojekt rekonstruiert Praktiken im Umgang mit digitalen Technologien von Studierenden und fragt welche digitalen Praktiken für das Studium existieren. Unter digitalen Praktiken werden dabei solche verstanden, in denen der Umgang mit digitalen Technologien inkorporiert ist. Dieser Forschungsfokus ist bedeutsam, da digitale Technologien Einzug in den Alltag von Studierenden gehalten haben. Allerdings ist wenig darüber bekannt, wie digitale Technologien für das Studium tatsächlich genutzt werden – wenn sie überhaupt dafür genutzt werden und ob sich im Studium digitale Praktiken entwickelt haben. Zwar gibt es diverse Studien zur Besitz- und Nutzungshäufigkeit digitaler Medien (Steffens, Schmitt & Aßmann 2018), aber die tatsächlichen digitalen Praktiken werden dabei nicht in den Mittelpunkt gestellt. Digitale Praktiken sind im Sinne Bourdieus ein Ausdruck des Habitus, weshalb davon auszugehen ist, dass die Aneignung digitaler Praktiken mit den Kapitalien und dem Milieu von Studierenden verbunden sind. Insofern wird in der Studie untersucht, inwieweit digitale Technologien zu (neuen) sozialen Ungleichheiten im Bildungssystem beitragen könnten
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Datenzentrum:FDZ DZHW

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- Datensatz – publiziert 2020
Statussequenzen von Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Familie. Interview Transkripte
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:DE: Die bisher geleistete Projektarbeit analysierte Normalisierungsprozesse von Widersprüchen zwischen realer und normativ geltender Sequenzmustergestaltung zwischen Erwerbsarbeit und Familie im Lebenslauf bei heute im Verrentungsalter stehenden Frauen. Das Fortsetzungsprojekt bezieht die Ehepartner in die Analyse mit ein und fragt danach, wie über nicht normkonforme Gestaltungen von Statussequenzen zwischen Erwerbsarbeit und Familie bei den Frauen zwischen den Ehepartnern traditionale Wissensbestände aufgelöst werden und neue Orientierungen auf Familie und Beruf entstehen. Veränderungen in den Statusrollenkonfigurationen (Levy) bezüglich der Erwerbs- und Familienbeteiligungen im weiblichen Lebenslauf beinhalten für den männlichen das Risiko und die Chance zugleich, sich mit tradierten Normalitätsunterstellungen auseinanderzusetzen. Die bisher vorliegenden Projektergebnisse belegen, dass die Statuspassagen der Frauen bei biographisch sehr unterschiedlich angeordneten Unterbrechungen wesentlich von Berufsdynamiken des erlernten Erstberufs abhängen, erst sekundär von Familienereignissen wie Heirat, Kinderzahl und -alter, Großmutterschaft. Aus der anglo-amerikanischen Literatur allerdings ist bekannt, dass der Erwerbsverlauf der Ehefrau im Familienkontext an "family-squeezes" bzw. an den Strukturverlauf der männlichen Erwerbsarbeit gebunden ist. Die Strukturfragestellung des Projektes gilt deshalb zunächst der Überprüfung, ob die im Vorläuferprojekt belegte Berufstypik der Verlaufsmuster des weiblichen Erwerbsarbeitsverlaufs eine typisch deutsche Besonderheit ist, die auf der Basis kontinuierlicher Erwerbsverläufe der Ehepartner zum Tragen kommt oder nicht. Darüber hinaus gilt es, über themenzentrierte Interviews die Verarbeitungsmuster der Männer bezüglich der Erwerbs- und Familienpassagen ihrer Ehefrauen zu sondieren, innerfamiliale Verschiebungen zwischen Familien- und Erwerbsrollenkomplementarität/-kontingenz zu eruieren und die Bilanzierung des Lebensverlaufs im Vergleich zwischen beiden Partnern hinsichtlich neuer Normalitätsentwürfe mit Blick auf die Lebensführung der Kinder, Schwiegertöchter/ Schwiegersöhne zu analysieren.
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Lizenz:QS: Qualiservice License
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice

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- Datensatz – publiziert 2020
Das Wahlverhalten der Deutschen mit Migrationshintergrund, qualitative Phase. Transkripte der Fokusgruppeninterviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:DE: Dieser Datensatz besteht aus den Transkripten von vier Fokusgruppeninterviews der Migrantenwahlstudie. Ziel des Projektes war es, für die Bundestagswahl 2017 die erste deutsche Wahlstudie unter deutschen Staatsbürger/innen mit Migrationshintergrund durchzuführen, d.h. unter solchen Personen, die entweder selbst nach Deutschland immigriert sind oder die mindestens einen Elternteil mit eigener Migrationserfahrung haben. Die Migrantenwahlstudie umfasst eine qualitative und eine quantitative Phase. Ziel der ersten qualitativen Phase (Oktober 2016 bis Juli 2017) war der explorative Zugang zur Themen- und Kandidatenorientierung von Migrant/innen, um die Ergebnisse für eine Publikation sowie die Fragebogenentwicklung der quantitativen Phase zu nutzen: Welche Themenfelder werden als wichtig erachtet? Welche Vorstellung von Links-Rechts gibt es? Welche Kandidateneigenschaften sind besonders relevant? Wie stark ist die Bindung an das Herkunftsland? Als Methode haben wir dabei auf Gruppendiskussionen mit Russlanddeutschen zurückgegriffen, die in Duisburg und Köln durchgeführt wurden. Dabei haben wir mit etwa 5-6 Teilnehmer/innen jeweils knapp zwei Stunden lang diskutiert. Die Forschungsdaten der quantitativen Phase wurden beim Forschungsdatenzentrum GESIS archiviert.
EN: This dataset is composed of the transcripts of four focus group interviews for the Immigrant German Election Study. The project aims to conduct the first Immigrant German Election Study for the federal election in 2017, targeting German citizens with an immigrant background, i.e. people who either migrated to Germany themselves (first generation) or have at least one parent who was born in another country (second generation). The Immigrant German Election Study encompasses a qualitative and a quantitative phase. The first qualitative stage of the project (October 2016 until July 2017) explored the issue and candidate orientations of migrants. The results were used for a publication as well as for the development of the questionnaire for the quantitative stage. The core questions are: Which political issues are classified as important to all Germans/all migrants from the same group? What political issues do Germans of immigrant origin perceive as "left" and "right"? What are the identity contents that Germans of migrant origin associate with being German? We used focus group interviews as the research method in the Duisburg/Cologne area that consisted of 5-6 participants each and lasted for about 90 minutes.The research data originating from the quantitative phase have been archived at GESIS Data Archive. -
Lizenz:QS: Qualiservice License
Data access requires user signup -
Datenzentrum:FDZ Qualiservice

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