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Datensatz Autor
- SOFI Göttingen (6)
- Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) (5)
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- Moser, Vera (5)
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Publikationsjahr
Datenzentrum
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- FDZ Betriebs- und Organisationsdaten (4)
143 Datensätze gefunden
- Datensatz – publiziert 2011
Quellensicherung und Zugänglichmachung von Videoaufzeichnungen von DDR-Unterricht der HU Berlin
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Seit den 1970er Jahren wurde die relativ neue Videotechnik zur Dokumentation von Unterricht, zu Ausbildungs- und Forschungszwecken in der Lehrerbildung und pädagogischen Forschung eingesetzt. Auch in der DDR wurden an ausgewählten Orten Unterrichtsstunden mittels Video dokumentiert. Das hier vorgestellte Projekt arbeitet die Unterrichtsaufzeichnungen der Humboldt-Universität zu Berlin auf. Die im dortigen Medienzentrum lagernden 1“ Videobänder beinhalten Aufzeichnungen von Unterrichtsstunden unterschiedlichster Fächer, Schulformen und Klassenstufen aus den Jahren zwischen 1971 und 1982 und stellen für die Unterrichtsforschung wertvolles und seltenes Material dar. Um der akuten Bedrohung vor Zerfall entgegen zu treten, wurden die Videobänder in langwierigen Prozessen digitalisiert und aufbereitet. Die Unterrichtsmitschnitte spiegeln dabei eine Bandbreite verschiedener Unterrichtsstile wider. Neben Unterrichtsmitschnitten finden sich auch Aufzeichnungen von Fachkonferenzen und Auswertungen einzelner Unterrichtsstunden sowie aus Mitschnitten produzierte Lehrfilme, die einen Einblick in damalige Forschungsprogramme vermitteln. Einige der Unterrichtsstunden scheinen Musterstunden gewesen zu sein, bei anderen lässt sich mitunter ein gewisser Grad an Inszenierung erkennen in Form von Wiederholungen einzelner Unterrichtsinhalte mit derselben Klasse innerhalb eines Filmdokuments, aber auch in Form von im Hintergrund zu vernehmender Regieanweisungen. Dies lässt den Schluss zu, dass es zumindest gelegentlich ein Skript des Unterrichtsverlaufs gegeben haben muss. Dem gegenüber stehen jedoch auch Aufzeichnungen, die aufgrund großer Disziplinprobleme vorzeitig abgebrochen wurden. Im Bestand befindet sich jenseits der Unterrichtsaufzeichnung auch ein Lehrfilm, der anhand von Auszügen aus verschiedenen Unterrichtsaufzeichnungen das Problem "Einheitlichkeit und Differenzierung" in der Schule thematisiert und dabei das gleichnamige Forschungsprojekt der Humboldt-Universität aus den 1970er Jahren vorstellt. Dieser Lehrfilm gibt Einblicke in die ideologischen Vorgaben des DDR-Bildungssystems für die Lehrer und den Unterricht. Das Dilemma, das diesem Forschungsprojekt zugrunde lag, beschäftigte die Bildungspolitik und die pädagogische Forschung der DDR bis zum Ende.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2011
Quellensicherung und Zugänglichmachung von Videoaufzeichnungen von DDR-Unterricht der APW und der PH-Potsdam
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Seit den 1970er Jahren wurde die relativ neue Videotechnik zur Dokumentation von Unterricht, zu Ausbildungs- und Forschungszwecken in der Lehrerbildung und pädagogischen Forschung eingesetzt. Auch in der DDR wurden an ausgewählten Orten Unterrichtsstunden mittels Video dokumentiert. Das hier vorgestellte Projekt arbeitet die Unterrichtsaufzeichnungen der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR (APW) und der Pädagogischen Hochschule Potsdam auf. Damit schließt es an ein von der DFG und zwei von der Stiftung Aufarbeitung geförderte Projekte an, die Unterrichtsaufzeichnungen der Berliner Humboldt-Universität sicherten und aufarbeiteten. Aus den Versuchsschulen der APW stehen ca. 150 Unterrichtsstunden und aus der PH-Potsdam ca. 80 Video-Bänder zur Verfügung. Das gesamte Material lagerte unter archivarisch ungünstigen oder unzumutbaren Bedingungen und ist vom akuten Zerfall bedroht. Die Unterrichtsmitschnitte spiegeln eine Bandbreite verschiedener Unterrichtsstile wider. Neben Unterrichtsmitschnitten finden sich auch Aufzeichnungen von Fachkonferenzen und Auswertungen einzelner Unterrichtsstunden sowie aus Mitschnitten produzierte Lehrfilme, die einen Einblick in damalige Forschungsprogramme vermitteln. Weitere außerunterrichtliche Aufzeichnungen stellen die so bezeichneten "Rollenspiele" dar.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2011
Quellensicherung und Zugänglichmachung von Videoaufzeichnungen von DDR-Unterricht der PH Dresden
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Seit den 1970er Jahren wurde die relativ neue Videotechnik zur Dokumentation von Unterricht, zu Ausbildungs- und Forschungszwecken in der Lehrerbildung und pädagogischen Forschung eingesetzt. Auch in der DDR wurden an ausgewählten Orten Unterrichtsstunden mittels Video dokumentiert. Das hier vorgestellte Projekt arbeitet DDR-Unterrichtsaufzeichnungen aus dem Bestand der Pädagogischen Hochschule Dresden auf. Damit schließt es an ein von der DFG und zwei von der Stiftung Aufarbeitung geförderte Projekte an, die Unterrichtsaufzeichnungen der Berliner Humboldt-Universität, der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften und Pädagogischen Hochschule Potsdam sicherten und aufarbeiteten. Die Unterrichtsmitschnitte spiegeln eine Bandbreite verschiedener Unterrichtsstile wider. Bei den Aufzeichnungen aus Dresden handelt es sich in erster Linie um Videos, die im Rahmen des Hochschulinternen Fernsehens (HIF) an der Pädagogischen Hochschule K. F. W. Wander entstanden sind. Der Entstehungszeitraum beläuft sich dabei auf die 1980er Jahre bis einschließlich 1990, am Vorabend der deutschen Wiedervereinigung. Im Gegensatz zu den Videos aus Potsdam und Berlin liegen diese Aufnahmen als VHS-Kassette vor und wurden deshalb in einem vereinfachteren Digitalisierungsverfahren erschlossen. Das inhaltliche Spektrum beläuft sich auf sehr unterschiedliche Unterrichtsfächer bzw. Fachbereiche. Neben den klassischen Fächern wie Geschichte, Deutsch, Mathematik und Physik, werden auch spezielle Unterrichtsbeobachtungen (z. B. zum problemorientierten Unterricht) durchgeführt oder Verhaltensauffälligkeiten einzelner Schüler aufgezeichnet. Darüber hinaus findet sich unter anderem ein Videoband, das speziell für die Ausbildung von Pionierleitern und Pionierleiterinnen erstellt wurde. Zudem werden auch bestimmte Schultypen exemplarisch vorgestellt. Pädagogische Lehrfilme zu unterschiedlichen Unterrichtsfächern, zum Teil mit inhaltlichem, zum Teil mit methodisch-didaktischem Fokus, geben des Weiteren einen Einblick in pädagogische Konzeptionen und Herangehensweisen.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2014
Unterrichtsbeobachtung - DESI
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Im Rahmen der bundesweit durchgeführten Studie "Deutsch-Englisch-Schülerleistungen-International" (DESI) mit der Untersuchung der sprachlichen Leistungen von Neuntklässlern allgemein bildender Schulen mit Ausnahme von Förderschulen und der Unterrichtswirksamkeit in den Fächern Deutsch und Englisch erhebt die vorliegende Videobeobachtung unter der Leitung der Universität Landau Unterrichtsdaten, basierend auf zwei videografierten Englischstunden mit jeweils unterschiedlichem (interkulturellem oder sprachlernbezogenem) Fokus. Die Erhebung wurde zwischen den zwei Testmesszeitpunkten im Herbst 2003 und Sommer 2004 durchgeführt und betrifft 105 der insgesamt 388 in DESI gezogenen Englischklassen und Englischkurse. Bei der Videostudie wurden neben zwei Videoaufzeichnungen (Schülerkamera und Lehrerkamera) zweierlei Arten von Daten erhoben: Eine Basiskodierung auf der Mikroebene, bei der jede einzelne Äußerung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern mit Hilfe eines differenzierten Beobachtungssystems kodiert und auf verschiedene Phasen des Unterrichts bezogen wurde, sowie ein kategorienbasiertes Rating auf der Ebene der gesamten Stunde. Neben diesen Daten wurden im Nachhinein zusätzlich die einzelnen Unterrichtsstunden transkribiert. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht im Gesamtkontext die Frage des Kompetenzzuwachses der Lernenden, speziell im Englischunterricht in den Bereichen Hörverstehen und Textrekonstruktion. Darüber hinaus werden Befunde zum mündlichen Sprachgebrauch im Englischen dargestellt, um deutlich zu machen, wie weit die Befragten zum aktiven Gebrauch dieser Sprache in der Lage sind. In diesem Zusammenhang ist auch die Charakterisierung der Unterrichtswirklichkeit der neunten Jahrgangsstufe und Ergebnisse zur Wirksamkeit ausgewählter Unterrichtsvariablen auf die Leistungen in Englisch von Relevanz, die sich einer Befragung weitgehend entziehen. Unter anderem wurden bestimmte Merkmale wie Unterrichtssprache und Sprechanteile, die Eigenschaften von Lehrerfragen im Englischunterricht, der Umgang mit Schülerfehlern, die Wartezeit nach Lehrerfragen und der stattfindende Lehrer-Schüler-Dialog besonders aufmerksam verfolgt. Die DESI-Ergebnisse zeigen dabei Basisdimensionen der Unterrichtsqualität, die auch für das Fach Englisch von Bedeutung sind.
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Lizenz:Die Rechte liegen beim Urheber.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2015
Interviewerhebung - NeFo
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:In der ersten Phase des Projekts wurden von März bis September 2012 101 Interviews mit Schulleitungen und Lehrkräften an Schulen aller allgemeinbildenden Schulformen geführt. Ziel dieses Auswertungsschrittes war es, die von Bellmann/Weiß (2009) auf Basis der internationalen Literatur entwickelte Nebenfolgenphänomenologie für den deutschen Kontext zu überprüfen und ggf. zu ergänzen. Alle geführten Interviews wurden zunächst inhaltsanalytisch auf Basis von Abhören unter der Fragestellung ausgewertet, welche Nebenfolgen von den Interviewpartnern benannt wurden. Relevante Interviewpassagen wurden in paraphrasierter Form aufgeschrieben. Die Textdateien wurden anschließend mit Hilfe der Analysesoftware MAXQDA kodiert. In einem zweiten Schritt wurde pro Bundesland eine Schule jeder Schulform für eine vertiefende rekonstruktive Analyse ausgewählt. Alle Interviews der ausgewählten Schulen wurden vollständig transkribiert und mit Hilfe der Dokumentarischen Methode ausgewertet.
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Lizenz:Die Rechte liegen beim Urheber.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2016
Interviewerhebung - Motivstrukturen von Oberstufenschülerinnen und -schülern unterschiedlicher Herkunft beim Lernen des Englischen
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das Projekt zielte darauf ab, die Perspektive der Lernenden auf Lehr-Lern-Prozesse empirisch-qualitativ zu erforschen und sie sowohl der Lehrerprofessionalisierungsforschung und Lehrerprofessionalisierungspraxis als auch den Akteuren des schulischen Fremdsprachenunterrichts zugänglich zu machen. (...) Über die Rekonstruktion der Orientierungen von Oberstufenschülern unterschiedlicher sprachlicher Herkunft sollte ein Einblick in die individuellen Relevanzstrukturen der Schülerschaft in Bezug auf institutionelle sowie außerschulische Sprachlernprozesse und die biografische Dimension dieser Lehr-Lern-Prozesse gegeben werden. Dazu wurde eine Vielzahl an narrativ-episodischen Einzelinterviews geführt, transkribiert und mit einer rekonstruktiven Textanalysemethode unter Berücksichtigung des Gütekriteriums der intersubjektiven Überprüfbarkeit ausgewertet.
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Lizenz:Die Rechte liegen beim Urheber.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2015
Quellensicherung und Zugänglichmachung von Videoaufzeichnungen von Unterricht der Freien Universität Berlin
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:In der Erhebung werden Unterrichtsaufzeichnungen aus dem Bestand des Referats für politische Bildungsarbeit der Freien Universität Berlin gesammelt. Dort wurde seit den 1980er Jahren in Zusammenhängen der Lehreraus- und -weiterbildung mit einer mobilen Kameraausrüstung Politikunterricht an verschiedenen Berliner Schulen aufgezeichnet. Je nach Schultyp und Schulstufe sind für den Politikunterricht verschiedene Fachbezeichnungen wie Sachunterricht, Sozialkunde, Weltkunde, Politische Weltkunde gebräuchlich. Reagiert wurde mit diesen Aufzeichnungen auf einen diagnostizierten Mangel an fundierten empirischen Studien, die die tatsächliche Unterrichtspraxis an Berliner Schulen untersuchen, so dass der Unterricht vor allem mit der Absicht fachdidaktischer Analysen zur Etablierung einer empirischen Unterrichtsforschung innerhalb der Politikdidaktik aufgezeichnet wurde. Neben diesen ersten Aufzeichnungen aus den 80er Jahren sind Unterrichtsaufzeichnungen aus Fortbildungszusammenhängen für Lehrer/innen aus der ehemaligen DDR zur Vorbereitung auf das neu konzipierte Unterrichtsfach Gesellschaftskunde im Zeitraum der Wiedervereinigung (1990-1991) zu finden. Dazu wurde nicht nur in West-Berliner Schulen Sozialkundeunterricht aufgezeichnet, um diesen in den Fortbildungen gemeinsam zu diskutieren, sondern der größere Teil dieser Aufzeichnungen zeigt, wie die Lehrer/innen die in den Fortbildungen entwickelten Stundenkonzeptionen in West-Berliner Schulklassen erproben. Die Aufzeichnungen wurden in den 90er Jahren bis in die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts fortgesetzt, beobachten lässt sich hier eine Fokussierung auf Fragen der Urteilsbildung und -begründung im Politikunterricht sowie auf die Anwendung handlungsorientierter Methoden.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2016
Interviewerhebung - MIKS
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das Projekt umfasste die Konzeption und Durchführung einer Intervention in drei Grundschulen sowie die wissenschaftliche Begleitung und Überprüfung der Wirksamkeit dieser Intervention. Die Grundschulkollegien wurden darin unterstützt, die in der eigenen Schule vorhandene, migrationsbedingte Mehrsprachigkeit als Ressource wahrzunehmen und produktiv für das Lernen der Schülerinnen und Schüler zu nutzen. In jedem Kollegium wurden professionelle Lerngemeinschaften gegründet, in deren Rahmen Handlungsstrategien zur produktiven Einbindung der Familiensprachen der Kinder vermittelt wurden. Die Intervention bestand aus Fortbildungstagen und Reflexionstagen: Die Kollegien lernten Methoden zur Arbeit mit Migrantensprachen kennen. Sie wurden durch Wissensvermittlung (psycholinguistische und soziopolitische Perspektiven) und angeleitete Reflexion eigener Überzeugungen sowie konkreter Erfahrungen unterstützt.
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Lizenz:Die Rechte liegen beim Urheber.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2016
Personaleinsatz aktiv gestalten
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:<p>Im Rahmen des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 882 „Von Heterogenitäten zu Ungleichheiten“ wurde die qualitative Betriebsbefragung „Personaleinsatz aktiv gestalten“ als Bestandteil des Teilprojektes B4 „Betriebe und Ungleichheit: Synchrone und diachrone Ungleich-heitseffekte zeitweiser Entlassungen (Recalls)“ durchgeführt. Das Teilprojekt unter-suchte Ungleichheitseffekte „atypischer Beschäftigungsverhältnisse“, wie sie sich aus dem Zusammenspiel von unterschiedlichen betrieblichen Beschäftigungspolitiken, individuellen, arbeitsmarktrelevanten Merkmalen sowie den Interessen der Betriebe und Beschäftigten ergeben. Dies geschah anhand eines in der Arbeitsmarktforschung bislang weitgehend vernachlässigten atypischen Beschäftigungsverhältnisses, das international als „Recall“ oder „temporary layoff“ bezeichnet wird: der Ent-lassung und anschließenden Wiedereinstellung von Beschäftigten im gleichen Be-trieb. Dieses Beschäftigungsverhältnis kann als eine besondere Form diskontinuierli-cher Beschäftigung angesehen werden, die sich durch eine unterbrochene Betriebs-mitgliedschaft auszeichnet.</p>
<p>Ziel des Teilprojektes war es herauszufinden, warum, wie und unter welchen Bedin-gungen Betriebe und Beschäftigte ein Beschäftigungsverhältnis in Form eines Recalls eingehen und welche Folgen dies für die Betriebe sowie für die innerbetrieblichen und außerbetrieblichen Beziehungen der Beschäftigten, ihre Erwerbs- und Le-bensführung hat. Die zentralen Fragestellungen waren: 1. Warum, wie und unter welchen Bedingungen gehen Betriebe und Beschäftigte Beschäftigungsverhältnisse mit zeitweiser Entlassung ein? 2. Welche Effekte haben „unterbrochene Betriebsmitgliedschaften“ bei den Betrieben und Beschäftigten, und werden hierdurch Ungleichheiten produziert? 3. Welche Mechanismen der Ungleichheitsproduktion können identifiziert werden, und wie wirken sie?</p> -
Datenzentrum:FDZ Betriebs- und Organisationsdaten
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- Datensatz – publiziert 2016
Indicators and Responsiveness to Population Decline: School Closures as Practice and Discourse in Saxony-Anhalt
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:The object of this analysis is the practice of school closures, since it constitutes a key response to demographic decline and is usually hotly disputed in regional discussions on demographic change. Our research is guided by two questions: How do political and administrative responses to demographic decline emerge? How are practices of school closure publicly portrayed and discussed in newspapers? We assume that in democratic welfare-regimes the spatial allocation of school infrastructures is mediated by the use of key administrative indicators allowing the calculation and public deliberation of questions of education infrastructure policy. However, a democratic political culture of ‘governing by numbers’ develops in transformation societies only as a result of collective learning processes in which the participants acquire what we call ‘democratic numeracy’. In the stratified German school system the different school types are unequally conferred social prestige, with the Gymnasium being the most prestigious school type. Hence, it is likely that the elements of the school system are not affected equally by policy responses to demographic decline and public attention which affects spatial inequalities. Empirically, the article follows a mixed-methods approach with an emphasis on a quantitative and qualitative content analysis of school closures in the regional press of Saxony-Anhalt from 1990 to 2014. The results show that in the transformation process the relevance of an indicator-based governance of school infrastructure increases both in practice and in discourse. However, with an increasing democratic numeracy of participants the use of numbers becomes politicised. With respect to the pattern of school closures Gymnasia receive a disproportionately large share of public attention. This affects their survival chances positively and diminishes differences in spatial distances between Gymnasia and integrated secondary schools.
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Datenzentrum:FDZ Betriebs- und Organisationsdaten
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