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Publikationsjahr
Datenzentrum
2 Datensätze gefunden
  1. Datensatz – publiziert 2025

    Triggerpunkte: Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft. Transkripte der Fokusgruppeninterviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Mau, Steffen; Lux, Thomas; Westheuser, Linus
    • Zusammenfassung:
      DE: Der im Rahmen des Leibniz-Projekts "Neue Ungleichheiten, neue Spaltungen? Eine politische Soziologie der Gegenwartsgesellschaft" entstandene Datensatz enthält Transkripte von sechs Diskussionsgruppen (sog. Fokusgruppen). In Kooperation mit Ipsos wurden im November 2021 in Berlin und im Mai 2022 in Essen jeweils drei Fokusgruppeninterviews durchgeführt, jeweils mit sechs bis neun Teilnehmenden (Angehörigen der unteren bzw. der oberen Mittelschicht sowie Vertreter:innen gegenläufiger Wertorientierungen). Hierbei wurde auf ein möglichst ausgewogenes Verhältnis aus verschiedenen Altersgruppen (16 bis 75 Jahre), Geschlechtern, Wohnorten, Bildungsniveaus und Berufen geachtet. Die anonymisierten Transkripte stehen bei Qualiservice zur wissenschaftlichen Nachnutzung in der Forschung und der akademischen Lehre zur Verfügung. Nachnutzungspotenziale bestehen u.a. für die Analyse von politischen Diskursen sowie von Alltagswahrnehmungen und -theorien zu sozialer Ungleichheit, Migrationspolitik, sozialer Diversität und Klimaschutz. Weitere Nachnutzungspotenziale bieten die zugehörigen Umfragedaten (n=2530), die als quantitativer Teil dieses Datensatzes bei GESIS archiviert sind.

      EN: The dataset contains transcripts from six discussion groups (focus group interviews). In cooperation with Ipsos, three discussion groups were conducted in Berlin in November 2021 and three in Essen in May 2022, each with six to nine participants including members of the lower class, of the upper middle class and persons representing opposing value The participants represent different age groups (16 to 75 years), genders, places of residence (rural versus urban), educational levels and professions. Six anonymised transcripts are available at Qualiservice for scientific re-use in research and teaching. Potentials for secondary use include analyses of political discourse, everyday-perceptions and theories of social inequality, migration policy, social diversity and climate protection. Further potential for secondary use is offered by the corresponding survey data (n=2530) archived at GESIS as the quantitative part of this dataset.
    • Lizenz:
      QS: Qualiservice License
      Data access requires user signup
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  2. Datensatz – publiziert 2026

    C01 Die Grenzen der Welt II: Konflikte und Spannungen makroterritorialer Grenzbildung; Zweite Förderphase vom Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs 1265: Re- Figuration von Räumen

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Mau, Steffen; Perko, Zoé; Biaback Anong, Dorothea
    • Zusammenfassung:
      Als Teil des Projektbereichs C „Zirkulation und Ordnung“ nähert sich das Teilprojekt der Frage der Refiguration von Räumen aus der Perspektive der Grenzen an. In der ersten Phase hat sich das Projekt auf die Erhebung und Analyse von Grenzinfrastrukturen im globalen Kontext konzentriert und vier stark fortifizierte Grenzen im Hinblick auf ihre Bestimmungsgründe analysiert. In der zweiten Phase beschäftigt sich das Projekt mit den makroterritorialen Grenzbildungsprozessen im Zuge regionaler Integrationsvorhaben und deren Wirkung auf Personenmobilität. Dabei wird davon ausgegangen, dass Formen regionaler Integration eine wichtige Zwischenebene zwischen der globalen Ebene und dem nationalstaatlichen „Container“ darstellen. Regionale Integrationsprozesse stärken vielfach die Öffnung und Freizügigkeit im Binnenverhältnis und bewirken – möglicherweise dadurch verursacht – auch Abschließungsprozesse nach außen. Während das Schengener Abkommen – vollständiger Abbau von Grenzkontrollen – die avancierteste Form der Makroterritorialisierung darstellt, sind in anderen Fällen die Visumbefreiung, erweiterte Aufenthalts- und Niederlassungsrechte oder der Zugang zum Arbeitsmarkt typische Elemente. Zugleich lässt sich beobachten, dass ehrgeizige Integrationsvorhaben durch politische und ökonomische Ungleichheiten und Konflikte dauerhaft blockiert werden. In diesem Teilprojekt geht es deshalb auch um die Kollision und Verschränkung unterschiedlicher Grenz- und Raumfiguren und den Prozess der Herausbildung neuer Raumanordnungen. Grenzwandel der genannten Art verknüpft nationalstaatliche Territorialräume auf neue Weise, verändert die Grenze als Ort und schafft neuartige Netzwerke und Zirkulationen, was jeweils spezifische Spannungen mit sich bringt. Untersucht werden soll anhand von drei exemplarischen Fällen in unterschiedlichen Weltregionen (EU; Mercosur; ECOWAS), wie sich die Zirkulation im Inneren und über makroterritoriale Grenzen hinweg verändert und welche Konflikte dabei auftreten. Zudem soll analysiert werden, wie Prozesse der Exterritorialisierung von Grenzen (beispielsweise im Rahmen der EU-Grenzpolitik) in Konflikt mit der Raumlogik durch regionale Integration treten können. Beispielsweise hat die Einbindung von Mitgliedsländern der Westafrikanischen Wirtschafts-gemeinschaft (ECOWAS) in die Migrationspolitik der EU zu weniger Freizügigkeit innerhalb der regionalen Integrationszone geführt. Das Projekt nimmt eine systematisch vergleichende und fallrekonstruktive Perspektive ein und erschließt den Gegenstand über Dokumentenanalyse und Expert*inneninterviews. Leitende These ist hier, dass sich jeweils Öffnungen im Inneren und Härtungen im Außenverhältnis zeigen sollten und sich neue Zirkulationsregimes herausbilden. Das Projekt untersucht dabei, wie neue Raumanordnungen entstehen und wie diese strukturiert sind.
    • Datenzentrum:
      FDZ eLabour