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Datensatz Autor
- SOFI Göttingen (6)
- Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) (5)
- Klieme, Eckhard (5)
- Moser, Vera (5)
- Schluß, Henning (5)
- Broer, Irene (4)
- Pauli, Christine (4)
- Reusser, Kurt (4)
- Schumann, Michael (4)
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Publikationsjahr
Datenzentrum
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- FDZ DZHW (12)
- QualiBi (5)
- FDZ Betriebs- und Organisationsdaten (4)
144 Datensätze gefunden
- Datensatz – publiziert 2023
Alltägliche Lebensführung
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Das Projekt zur alltäglichen Lebensführung wurde als Teilprojekt des Sonderforschungsbereiches 333 „Entwicklungsperspektiven von Arbeit“ unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Martin Bolte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und in den Jahren 1992-1994 zusätzlich an der Universität Leipzig durchgeführt. In dem Projekt wurde der Forschungsansatz der „Alltäglichen Lebensführung“ entwickelt und damit eine bis in die Gegenwart reichende Forschungstradition etabliert.
In der ersten Projektphase (1987-1991) wurde auf der Basis einer subjektorientierten Forschungsperspektive die Fragestellung in den Mittelpunkt gerückt, ob sozialstrukturelle Entwicklungstendenzen (wie Individualisierung als Freisetzung aus traditionellen Bindungen oder Deregulierung von Arbeitszeiten und Beschäftigungsverhältnissen) ihr Korrelat auf der Ebene der Alltagsorganisation haben. Dabei wurde die Herstellung des Alltags als aktive Leistung des Subjekts gefasst und empirisch untersucht. In der zweiten Projektphase (1991-1994) wurde der ostdeutsche Transformationsprozess untersucht. Dabei wurde wiederum mit dem Instrumentarium qualitativer Interviews der Frage nachgegangen, in welcher Weise sich Journalist*innen, Arbeiter, Verkäuferinnen, Industrieangestellte und Altenpfleger*innen, die damals in der Region Leipzig gelebt haben, über ihre Lebensführung mit den fundamentalen Veränderungen der Wende- und der unmittelbaren -
Datenzentrum:FDZ eLabour

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- Datensatz – publiziert 2021
Brüchige Legitimationen - Gerechtigkeitsansprüche und neue Handlungsorientierungen in Arbeit und Betrieb? (Teilprojekt SOFI)
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Die Untersuchung fragt danach, welche Ansprüche und Gerechtigkeitsnormen Beschäftigte vor dem Hintergrund von betrieblichen und gesellschaftlichen Krisenerfahrungen geltend machen und welche Handlungsorientierungen damit verbunden sind. Ins Zentrum rückt es dabei im Unterschied zur Demoskopie die nachweisbar handlungsrelevanten Legitimations- und Gerechtiggkeitsansprüche von Beschäftigten.
Untersucht wurden die Gerechtigkeits- und Rationalitätsansprüche von Beschäftigten an Arbeit und Betrieb vor dem Hintergrund von betrieblichen und gesellschaftlichen Krisenerfahrungen.
Gefragt wird zum einem nach dem Charakter und Veränderungstendenzen von Beteiligungsansprüchen in Arbeit und Betrieb („prozedurale Legitimation“): Welchen Status betrachten die Beschäftigten vor dem Hintergrund der Prozesse der Krisenverarbeitung für sich selbst als Akteure als angemessen und gerecht? Welche Auswirkungen haben unterschiedliche Praxiskonstellationen und erfahrene Krisenverläufe auf die Beteiligungsansprüche der Beschäftigten? Welche Erfahrungen haben die Beschäftigten mit Beteiligungskonzepten von betrieblicher und gewerkschaftlicher Seite gemacht? Den zweiten Schwerpunkt bilden die Ergebnisansprüche der Beschäftigten („Output-Legitimation“) in Bezug auf konkrete Politikfelder (Beschäftigungs- und Entgeltsicherung, Arbeitszeit, Leistung und Belastung, Arbeitsgestaltung, betriebliche Innovationspolitik). Welche Bewertungsmuster im Hinblick auf die Verteilung von Anforderungen und Erträgen, von Belastungen und Handlungsmöglichkeiten lassen sich finden? Auf welche normativen Prinzipien greifen Männer und Frauen bei diesen Bewertungen zurück? -
Datenzentrum:FDZ eLabour

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- Datensatz – publiziert 2025
Gesellschaft selber machen? Informelle Ökonomien und soziale Teilhabe in ländlichen Armutsräumen. Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:DE: Der zur Nachnutzung ausgewählte und archivierte Datensatz aus dem Projekt "Gesellschaft selber machen? Informelle Ökonomien und soziale Teilhabe in ländlichen Armutsräumen" besteht aus 28 problemzentrierten Interviews mit Armutsbetroffenen in ländlich-peripherisierten Räumen Ost- und Westdeutschlands. Für eine ausgeglichene Auswahl wurden für jede der vier Untersuchungsregionen eine etwa gleich große Anzahl an Interviews ausgewählt (Abweichungen sind auf drei Interviews zurückzuführen, in denen zwei Personen auf eigenen Wunsch hin gemeinsam befragt wurden). Wir haben uns für eine Auswahl an problemzentrierten Interviews für die Nachnutzung entschieden, die insbesondere für die Armutsforschung relevante Aspekte beinhalten, denen wir im Rahmen unserer spezifischen Forschungsinteressen aber auch durch die pandemiebedingten Verzögerungen und Einschränkungen nicht angemessen Rechnung tragen können. Die Transkripte stehen ab Januar 2027 für wissenschaftliche Sekundärnutzungen in der Forschung und akademischen Lehre zur Verfügung.
EN: The dataset archived and selected for re-use consists of 28 problem-centred interviews with people experiencing poverty in rural-peripheral areas of East and West Germany. For a balanced selection, we chose a roughly equal number of interviews for each of the four study regions (deviations are due to three interviews in which two people were interviewed together at their own request). We decided to use a selection of problem-centred interviews for the follow-up study that included aspects particularly relevant to poverty research, which we are unable to adequately address within the scope of our specific research interests, but also due to the pandemic-related delays and restrictions. These transcripts are available from January 2027 for scientific re-use in research and academic teaching. -
Lizenz:QS: Qualiservice License
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice

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- Datensatz – publiziert 2025
Bildung und Demokratie mit den Jüngsten. Diskurse und Praktiken der Demokratiebildung in öffentlich verantworteter Kindertagesbetreuung. Transkripte der Interviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:DE: Der Datensatz besteht aus Transkripten, die im Rahmen des Projekts "Bildung und Demokratie mit den Jüngsten. Diskurse und Praktiken der Demokratiebildung in öffentlich verantworteter Kindertagesbetreuung" erhoben wurden. Der Datensatz umfasst elf Gruppeninterviews mit insgesamt 43 pädagogischen Fachkräften aus elf Kindertageseinrichtungen in Bayern, Berlin, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, zwölf Leitfadeninterviews mit insgesamt 18 Leitungskräften aus denselben Einrichtungen sowie acht Kinderinterviews mit insgesamt 33 Kindern aus sechs Kitas. Zusätzlich enthält der Datensatz 39 Transkripte videografierter Beobachtungssituationen aus sechs Kindertageseinrichtungen.
EN: The dataset consists of transcripts collected as part of the project "Education and Democracy with the Youngest: Discourses and Practices of Democracy Education in Publicly Funded Early Childhood Education and Care." The dataset includes eleven group interviews with a total of 43 early childhood education professionals from eleven daycare centers located in Bavaria, Berlin, Lower Saxony, Saxony and Saxony-Anhalt; twelve guided interviews with a total of 18 center directors from the same institutions; and eight child interviews involving 33 children from six daycare centers. In addition, the dataset contains 39 transcripts of video-recorded observation situations from six daycare centers. -
Lizenz:QS: Qualiservice License
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice

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- Datensatz – publiziert 2025
Pädagogische Beziehungen in digital unterstützten Bildungsprozessen
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Die hier vorliegenden Transkripte stammen aus der vierten Teilstudie des Projektes PaedBez. Im querschnittlichen Design wurden von der Projektleitung 12 leitfadengestützte Interviews via Zoom mit Pädagogen und Pädagoginnen an unterschiedlichen Bildungsinstitutionen in öffentlicher bzw. privater Trägerschaft aus Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt zwischen März und Mai 2023 geführt. Ein Teil der pädagogisch tätigen Personen, die bereits an der situativen Befragung im Sommer 2022 teilgenommen haben, wurden eingeladen, auch an der ergänzenden Teilstudie „Leitfadengestützte qualitative Interviews mit Pädagogen und Pädagoginnen“ teilzunehmen, um der Frage nachzugehen, wie pädagogische Beziehungen im Kontext von digital unterstützten Bildungsprozessen gestaltet werden können. Der Leitfaden ließ die Interviews mit der Eisbrecherfrage nach einer besonders gelungenen Situation bzw. Unterrichtsstunde beginnen, in denen die Pädagogen und Pädagoginnen mit Schüler*innen mit digitalen Medien, Programmen und Apps gearbeitet haben. Nach dem Fragenblock zur schulbezogenen Nutzung digitaler Medien und Einstellungen folgten weitere zum Handlungsspielraum der Lernenden und zur Hierarchie zwischen Pädagogen und Pädagoginnen und Lernenden sowie zur pädagogischen Beziehungsgestaltung in digitalen Lern- und Bildungskontexten. (DIPF/Projekt/ks)
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Lizenz:Die Rechte liegen bei den Urhebenden.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2025
Interviewerhebung - LAKTAT-B
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Die empirische Erschließung der Kooperations- und Vernetzungsstrukturen von an Ganztagsschulen tätigen pädagogischen Laien wurde über eine qualitative Netzwerkanalyse geleistet. Die verwendeten Daten stammen aus qualitativen egozentrierten Netzwerkkarteninterviews, die schulformunabhängig mit pädagogischen Laien unterschiedlicher Schulen geführt wurden und deren Spezifik in der Verbindung von erzählgenerierenden Interviews (Schütze, 1983) mit wenig strukturierten egozentrierten Netzwerkkarten (Herz et al., 2015) lag. In den jeweiligen Erhebungssituationen waren die jeweils als fokale Akteure (Egos) verstandenen pädagogischen Laien aufgefordert, alle für ihren beruflichen Alltag relevanten Akteure (Alteri) zu benennen, auf entsprechenden Post-its zu notieren und anschließend auf den ihnen vorliegenden Netzwerkkarten nach Häufigkeit des Kontakts oder Bedeutsamkeit der Beziehung zu platzieren. Dabei sollte die eingeschätzte Häufigkeit oder Bedeutsamkeit von innen nach außen abnehmen. Um mögliche Unterschiede zu markieren, standen ihnen dafür Stifte und verschiedenen Farben bereit. Erzählgenerierende (Nach-)Fragen sollten Ausführungen über Relationen zu den Alteri (Ego-Alteri) sowie über Verbindungen zwischen den aufgeführten Alteri (Alteri-Alteri-Relation), ferner aber auch das Identifizieren weiterer Alteri hervorrufen. Die Aneignung dieser spezifischen Erhebungsmethode durch die Interviewpersonen verlief weitgehend unproblematisch. Die Interviewpartner sind nach bestimmten Kriterien auf Basis der in Teilstudie A erhobenen quantitativen Daten kontrastiv ausgewählt worden. Die Datenerhebung erfolgte im November und Dezember 2022. Insgesamt wurden neun Interviews mit pädagogischen Laien geführt. Die Dauer lag jeweils zwischen 45 und 75 Minuten. Die Interviews fanden in schulischen, privaten oder den Räumlichkeiten schulischer Kooperationspartner statt. (Projekt/DIPF/sp)
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Lizenz:Die Rechte liegen beim Urheber.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2025
Gruppenbefragung - PReTuS
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:Die Daten umfassen Transkriptionen leitfadenbasierter Interviews, die im Rahmen des Teilprojekts B in Präsenz durchgeführt wurden. Befragt wurden Kinder und Jugendliche der Klassen 4., 5., 9., 11. und 13. zu ihrer musikalischen Praxis außerhalb des schulischen Unterrichts. Insgesamt führten die Forschenden zwischen April 2021 und April 2022 20 Fokusgruppeninterviews mit Schülerinnen und Schülern in Präsenz durch. Die Gruppengröße variierte zwischen zwei und zehn Schülern pro Interview. Die durchschnittliche Dauer der Fokusgruppeninterviews betrug in etwa 20 Minuten, mindestens 5 Minuten und maximal 35 Minuten. Thematisch standen individuelle und gemeinschaftliche musikalische Aktivitäten im Mittelpunkt, darunter Engagement in Musikvereinen, musikalische Beiträge zu traditionellen Festen sowie spontane musikalische Begegnungen. Ein besonderer Fokus lag auf der Nutzung digitaler Musikformate wie Apps, Tutorials oder sozialer Medien. Darüber hinaus wurden Zugangsbarrieren und die Rolle des sozialen Umfelds – insbesondere Familie und Peers – thematisiert. Die Teilnehmenden gaben Einblicke in ihr musikalisches Erleben sowie in dessen Bedeutung für soziale Teilhabe und regionale Identifikation. Die Interviewfragen wurden sprachlich an die Altersgruppe angepasst. Das FDZ Bildung stellt alle 20 Transkripte zur Verfügung. (DIPF/Projekt/ld)
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Lizenz:Die Rechte liegen beim Urheber.
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Datenzentrum:FDZ Bildung

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- Datensatz – publiziert 2020
Statussequenzen von Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Familie. Interview Transkripte
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:DE: Die bisher geleistete Projektarbeit analysierte Normalisierungsprozesse von Widersprüchen zwischen realer und normativ geltender Sequenzmustergestaltung zwischen Erwerbsarbeit und Familie im Lebenslauf bei heute im Verrentungsalter stehenden Frauen. Das Fortsetzungsprojekt bezieht die Ehepartner in die Analyse mit ein und fragt danach, wie über nicht normkonforme Gestaltungen von Statussequenzen zwischen Erwerbsarbeit und Familie bei den Frauen zwischen den Ehepartnern traditionale Wissensbestände aufgelöst werden und neue Orientierungen auf Familie und Beruf entstehen. Veränderungen in den Statusrollenkonfigurationen (Levy) bezüglich der Erwerbs- und Familienbeteiligungen im weiblichen Lebenslauf beinhalten für den männlichen das Risiko und die Chance zugleich, sich mit tradierten Normalitätsunterstellungen auseinanderzusetzen. Die bisher vorliegenden Projektergebnisse belegen, dass die Statuspassagen der Frauen bei biographisch sehr unterschiedlich angeordneten Unterbrechungen wesentlich von Berufsdynamiken des erlernten Erstberufs abhängen, erst sekundär von Familienereignissen wie Heirat, Kinderzahl und -alter, Großmutterschaft. Aus der anglo-amerikanischen Literatur allerdings ist bekannt, dass der Erwerbsverlauf der Ehefrau im Familienkontext an "family-squeezes" bzw. an den Strukturverlauf der männlichen Erwerbsarbeit gebunden ist. Die Strukturfragestellung des Projektes gilt deshalb zunächst der Überprüfung, ob die im Vorläuferprojekt belegte Berufstypik der Verlaufsmuster des weiblichen Erwerbsarbeitsverlaufs eine typisch deutsche Besonderheit ist, die auf der Basis kontinuierlicher Erwerbsverläufe der Ehepartner zum Tragen kommt oder nicht. Darüber hinaus gilt es, über themenzentrierte Interviews die Verarbeitungsmuster der Männer bezüglich der Erwerbs- und Familienpassagen ihrer Ehefrauen zu sondieren, innerfamiliale Verschiebungen zwischen Familien- und Erwerbsrollenkomplementarität/-kontingenz zu eruieren und die Bilanzierung des Lebensverlaufs im Vergleich zwischen beiden Partnern hinsichtlich neuer Normalitätsentwürfe mit Blick auf die Lebensführung der Kinder, Schwiegertöchter/ Schwiegersöhne zu analysieren.
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Lizenz:QS: Qualiservice License
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice

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- Datensatz – publiziert 2021
Medien und wissenschaftliche Kommunikation: Redaktionelle Prozesse der Vermittlung wissenschaftlicher Expertise am Science Media Center Germany. Ethnographische Forschungsdaten
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:DE: Das Ethnographische Material wurde in zwei Phasen in der Redaktion des Science Media Center (SMC) Germany erhoben. Das SMC ist eine unabhängige intermediäre Organisation zwischen Wissenschaft und Journalismus, die wissenschaftliche Expertise für die journalistische Nutzung auswählt und aufbereitet. Das Forschungsinteresse galt den Praktiken der redaktionellen Themenauswahl, den Organisationsstrukturen und dem Selbstverständnis des einzigartigen Akteurs in der deutschen Wissenschaftskommunikationslandschaft. Die Ethnographin war zunächst an allen Arbeitstagen vom 6. bis 31. Januar 2020 in der Redaktion anwesend und sammelte Material durch Interviews, Beobachtungen von Arbeitspraktiken und Redaktionssitzungen, Chat-Protokolle und Sendungen der Organisation, die aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Datensatz enthalten sind. Unerwartet kollidierte der Forschungsaufenthalt mit dem ersten Ausbruch des neuartigen Coronavirus. Die Daten zeigen, wie die Redakteure auf den anfänglichen Mangel an wissenschaftlichem Wissen und die unsichere Situation reagierten, z. B. durch die Nutzung vorhandener Beziehungen zu passenden wissenschaftlichen Experten, die Anpassung der Auswahlkriterien zur Berücksichtigung wissenschaftlicher Preprints und die Entwicklung neuer Sendeformate, um den akuten Bedürfnissen im Journalismus gerecht zu werden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wurde eine weitere Ethnographie initiiert. Die zweite Feldphase fand vom 5. bis 31. Oktober 2020 statt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Deutschland mitten in der COVID-19-Pandemie, mit einer steigenden Zahl von Infektionen und einem wahrscheinlich zweiten Lockdown. Die Forschung wurde geleitet von dem Interesse an der Entwicklung des organisatorischen Aufbaus, den redaktionellen Praktiken und dem Selbstverständnis des SMC als Akteur der Wissenschaftskommunikation seit dem Ausbruch von COVID-19. Diese Feldphase wurde als 'hybride' Ethnographie mit drei Wochen digitaler und einer Woche physischer Präsenz konzipiert. Dies ermöglichte vergleichende Einblicke in die redaktionelle Arbeitsorganisation unter Heimarbeitsbedingungen.
EN: The ethnographic material was collected in two phases in the newsroom of the Science Media Center (SMC) Germany. The SMC is an independent intermediary organization between science and journalism that selects and prepares scientific expertise for journalistic use. Research interests included editorial topic selection practices, organizational structures, and the self-image of this unique actor in the German science communication landscape. The ethnographer was initially present in the newsroom on all working days from January 6 to 31, 2020, and collected material through interviews, observations of working practices and editorial meetings, chat transcripts, and broadcasts of the organization, which are not included in the dataset for copyright reasons. Unexpectedly, the field work collided with the first outbreak of the novel coronavirus. The data reveal how editors responded to the initial lack of scientific knowledge and uncertainties, for example, by leveraging existing relationships with appropriate scientific experts, adjusting selection criteria to include scientific preprints, and developing new broadcast formats to meet acute journalism needs. Based on these findings, another ethnography was initiated. The second field phase took place from October 5 to 31, 2020. At that time, Germany was in the midst of the COVID-19 pandemic, with an increasing number of infections and a likely second lockdown. The research was guided by an interest in the evolution of SMC's organizational structure, editorial practices, and self-perception as a science communication actor since the COVID-19 outbreak. This field phase was designed as a 'hybrid' ethnography with three weeks of digital presence and one week of physical presence. This allowed comparative insights into editorial work organization under home-working conditions. -
Lizenz:QS: Qualiservice License
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Datenzentrum:FDZ Qualiservice

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- Datensatz – publiziert 2020
Das Wahlverhalten der Deutschen mit Migrationshintergrund, qualitative Phase. Transkripte der Fokusgruppeninterviews
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Eindeutige Kennzeichnung:
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Zusammenfassung:DE: Dieser Datensatz besteht aus den Transkripten von vier Fokusgruppeninterviews der Migrantenwahlstudie. Ziel des Projektes war es, für die Bundestagswahl 2017 die erste deutsche Wahlstudie unter deutschen Staatsbürger/innen mit Migrationshintergrund durchzuführen, d.h. unter solchen Personen, die entweder selbst nach Deutschland immigriert sind oder die mindestens einen Elternteil mit eigener Migrationserfahrung haben. Die Migrantenwahlstudie umfasst eine qualitative und eine quantitative Phase. Ziel der ersten qualitativen Phase (Oktober 2016 bis Juli 2017) war der explorative Zugang zur Themen- und Kandidatenorientierung von Migrant/innen, um die Ergebnisse für eine Publikation sowie die Fragebogenentwicklung der quantitativen Phase zu nutzen: Welche Themenfelder werden als wichtig erachtet? Welche Vorstellung von Links-Rechts gibt es? Welche Kandidateneigenschaften sind besonders relevant? Wie stark ist die Bindung an das Herkunftsland? Als Methode haben wir dabei auf Gruppendiskussionen mit Russlanddeutschen zurückgegriffen, die in Duisburg und Köln durchgeführt wurden. Dabei haben wir mit etwa 5-6 Teilnehmer/innen jeweils knapp zwei Stunden lang diskutiert. Die Forschungsdaten der quantitativen Phase wurden beim Forschungsdatenzentrum GESIS archiviert.
EN: This dataset is composed of the transcripts of four focus group interviews for the Immigrant German Election Study. The project aims to conduct the first Immigrant German Election Study for the federal election in 2017, targeting German citizens with an immigrant background, i.e. people who either migrated to Germany themselves (first generation) or have at least one parent who was born in another country (second generation). The Immigrant German Election Study encompasses a qualitative and a quantitative phase. The first qualitative stage of the project (October 2016 until July 2017) explored the issue and candidate orientations of migrants. The results were used for a publication as well as for the development of the questionnaire for the quantitative stage. The core questions are: Which political issues are classified as important to all Germans/all migrants from the same group? What political issues do Germans of immigrant origin perceive as "left" and "right"? What are the identity contents that Germans of migrant origin associate with being German? We used focus group interviews as the research method in the Duisburg/Cologne area that consisted of 5-6 participants each and lasted for about 90 minutes.The research data originating from the quantitative phase have been archived at GESIS Data Archive. -
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