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143 Datensätze gefunden
  1. Datensatz – publiziert 2025

    Interviewerhebung - LAKTAT-C

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Idel, Till-Sebastian; Bock, Franziska
    • Zusammenfassung:
      In Teilstudie C rekonstruierten die Forschenden die pädagogischen Selbstverständnisse und Orientierungen der nicht-pädagogisch ausgebildeten Akteure. Mithilfe biographisch-narrativer Interviews und sequenzanalytischer Habitusrekonstruktion wurde untersucht, inwiefern individuelle Biografien sowie strukturelle Rahmenbedingungen ihre pädagogischen Orientierungen prägten. Ein zentraler Fokus lag auf der Frage, ob diese Akteure über feldspezifisches implizites Wissen verfügten. Zwischen Oktober 2022 und März 2023 führten die Forschenden insgesamt 13 biographische Interviews durch, die zwischen 32 Minuten und 2,5 Stunden dauerten. Die Interviewpartner begannen zunächst mit einer selbstständigen, ohne Unterbrechung ablaufenden Erzählung ihrer Lebensgeschichte. Anschließend stellten die Forschenden spezifische Nachfragen, um vertiefende Informationen zu den pädagogischen Orientierungen zu gewinnen. Dabei konzentrierten sie sich auf die Zugänge zum Ganztagsschulbereich und das Erleben dieses Arbeitsfeldes. Die Ergebnisse zeigten, dass die pädagogischen Laien den Weg in den Ganztagsschulbereich meist aus einer Notwendigkeit zur Erwerbstätigkeit fanden. Dennoch brachten sie implizite pädagogische Orientierungen ein, etwa normative Vorstellungen von Erziehung und Betreuung. Das FDZ-Bildung stellt aufgrund von datenschutzrechtlichen Gründen 10 von 13 Transkripten bereit. (DIPF/Projekt/ld) 
    • Lizenz:
      Die Rechte liegen beim Urheber.
    • Datenzentrum:
      FDZ Bildung
  2. Datensatz – publiziert 2024

    Interviewerhebung - WaeBi

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Reuter, Oliver M.; Stein, Roland
    • Zusammenfassung:
      <p>Schwierige soziale Konstellationen von Jugendlichen lassen sich in der Regel nicht auf einzelne Problematiken zurückführen. Vielmehr korrelieren meist unterschiedliche Faktoren der Unterversorgung miteinander und führen in der Konsequenz zu gescheiterten Bildungsbiografien sowie Schwierigkeiten in der soziokulturellen Partizipation. Junge Geflüchtete stellen dabei insofern eine besondere Gruppe dar, als sie häufig zusätzlich zu den schwierigen äußeren Bedingungen auch vor der Bewältigung eines starken psychosozialen Belastungserlebens sowie von Akkulturationsprozessen stehen. Vor allem im Hinblick auf teilweise erhebliche Traumatisierungsprozesse von jungen Geflüchteten werden Fragen nach (nicht in erster Linie sprachlich gebundenen) Verarbeitungs- wie Ausdrucksmöglichkeiten des Erlebten relevant. Über den Weg empirisch-qualitativer Forschung wurden in WaeBi folgende Fragestellungen fokussiert:</p>
      <p>Welche pädagogischen Paradigmen, Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen kennzeichnen die vermittelnde Praxis?</p>
      <p>Unter welchen pädagogischen Bedingungen gelingen ästhetische Bildungsprozesse besonders gut und können wirken?</p>
      <p>Inwiefern werden die Weiterentwicklung kommunikativer Kompetenzen sowie sozialer Interaktion positiv beeinflusst und somit Grundvoraussetzungen für eine gesellschaftliche Integration geschaffen?</p>
      <p>Welche Auswirkungen können in Bezug auf Identität und Aspekte des Selbstkonzepts beschrieben werden?</p>
      <p>Inwieweit tragen ästhetische Bildungsangebote zu einem erleichterten Zugang zu sowie auch zur Auseinandersetzung mit der eigenen und der fremden Kultur bei?</p>
      <p>Zur Beantwortung der Fragen wurden nach bestimmten Kriterien ausgewählte Praxisprojekte in den Bereichen Musik/Rhythmus, Szenisches/Theater/Improvisation und bildende Kunst begleitet und kreative und künstlerisch-gestalterische Prozesse in Zusammenhang mit den genannten Zielvariablen aus kultur- und sonderpädagogischer Perspektive untersucht. Auf Basis eines Leitfadens, der die vier zentralen Fragestellungen fokussierte, wurden insgesamt 92 qualitative Interviews geführt und analysiert. Von diesen 92 Interviews können 42 Experteninterviews und 30 Interviews mit Teilnehmenden bereitgestellt werden. Interviewpartner waren zum einen die Professionellen sowie Experten, zum anderen die an den 16 Projekten teilnehmenden Jugendlichen. Die Interviews wurden in Teilen von Dolmetschern begleitet. (DIPF/Projekt/sp)</p>
    • Lizenz:
      Die Rechte liegen beim Urheber.
    • Datenzentrum:
      FDZ Bildung
  3. Datensatz – publiziert 2025

    Interviews mit Noviz:innen und Expert:innen zu inklusivem Mathematikunterricht (IMAgINE)

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Häsel-Weide, Uta; Seitz, Simone; Heckmann, Lara; Wilke, Yannik; Wallner, Melina
    • Zusammenfassung:
      Der Korpus umfasst 52 Transkriptionen erzählgenerierender Interviews, die entlang eines Leitfadens durchgeführt wurden. Befragt wurden Lehramtsstudierende im Masterstudium sowie erfahrene Lehrkräfte mit Unterrichtspraxis im inklusiven Mathematikunterricht der Sekundarstufe.
      Insgesamt wurden 25 erfahrene Lehrpersonen in Einzelinterviews zu ihren Überzeugungen (Beliefs) und Kompetenzen im Umgang mit heterogenen, inklusiven Lerngruppen befragt. Die Gespräche fokussierten auf die professionelle Gestaltung inklusiver Unterrichtssituationen sowie auf die Reflexion eigener Handlungsmuster. Die Stichprobe der Masterstudierenden umfasste 27 Personen, die in Einzelinterviews teilnahmen. Thematisch standen ihre Einschätzungen zur eigenen Kompetenzentwicklung, die Reflexion von Lerngelegenheiten im Studium sowie ihre Wahrnehmung von Inklusion im Fachunterricht im Zentrum. Zur Anregung der Reflexion wurden videobasierte Vignetten aus inklusivem Mathematikunterricht eingesetzt. Diese dienten als Gesprächsimpuls, um konkrete unterrichtliche Herausforderungen und Strategien zur inklusiven Förderung aus fachlicher und bildungswissenschaftlicher Sicht zu diskutieren. Die Befragten berichteten differenziert über Herausforderungen, Haltungen und Professionalisierungsmöglichkeiten im Umgang mit Diversität im Fachunterricht. Die Hälfte der befragten Personen – sowohl bei den Noviz:innen als auch bei den Expert:innen – erhielt spezifische Leitfragen zum Thema Leistungsbeurteilung. Diese bezogen sich auf Leistungsbegriffe, Messbarkeit individueller Lernfortschritte und Herausforderungen der gerechten Leistungsbewertung in heterogenen Lerngruppen. Die jeweils andere Hälfte befasste sich mit der Rolle von Aufgaben im Mathematikunterricht, insbesondere in Hinblick auf Differenzierung, Zugänglichkeit und Potenziale für inklusives Lernen. (DIPF/Projekt/ld)
    • Datenzentrum:
      FDZ Bildung
  4. Datensatz – publiziert 2019

    Wissenschaft und Familie. Qualitative Erhebung der DZHW-Studie WiNbus

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Schürmann, Ramona; Sembritzki, Thorben; German Centre for Higher Education Research and Science Studies (DZHW)
    • Zusammenfassung:
      The present study has been conducted as a sub-study of the WiNbus study “Academic Career and Family” within the scope of the project “WiNbus – An Online Panel among Young Academics in Germany” funded by the Federal Ministry of Education and Research (BMBF). The partial study investigated the compatibility of professional career and family life of young academics. The study focused on how conflicts of objectives between professional and private commitment can be managed as well as on the influence of the structures of the academic system on the careers of researchers. This dual perspective on structural and actor-specific characteristics made it possible to obtain information on success or failure to integrate both aspects of life, and to identify the relevant support opportunities.
    • Lizenz:
      Beantragung notwendig unter https://metadata.fdz.dzhw.eu/de/data-packages/stu-win2015$?version=1.0.1
      Application necessary under https://metadata.fdz.dzhw.eu/en/data-packages/stu-win2015$?version=1.0.1
    • Datenzentrum:
      FDZ DZHW
  5. Datensatz – publiziert 2020

    Digitale Bildungspraktiken von Studierenden

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Steinhardt, Isabel; Universität Kassel
    • Zusammenfassung:
      Das Forschungsprojekt rekonstruiert Praktiken im Umgang mit digitalen Technologien von Studierenden und fragt welche digitalen Praktiken für das Studium existieren. Unter digitalen Praktiken werden dabei solche verstanden, in denen der Umgang mit digitalen Technologien inkorporiert ist. Dieser Forschungsfokus ist bedeutsam, da digitale Technologien Einzug in den Alltag von Studierenden gehalten haben. Allerdings ist wenig darüber bekannt, wie digitale Technologien für das Studium tatsächlich genutzt werden – wenn sie überhaupt dafür genutzt werden und ob sich im Studium digitale Praktiken entwickelt haben. Zwar gibt es diverse Studien zur Besitz- und Nutzungshäufigkeit digitaler Medien (Steffens, Schmitt & Aßmann 2018), aber die tatsächlichen digitalen Praktiken werden dabei nicht in den Mittelpunkt gestellt. Digitale Praktiken sind im Sinne Bourdieus ein Ausdruck des Habitus, weshalb davon auszugehen ist, dass die Aneignung digitaler Praktiken mit den Kapitalien und dem Milieu von Studierenden verbunden sind. Insofern wird in der Studie untersucht, inwieweit digitale Technologien zu (neuen) sozialen Ungleichheiten im Bildungssystem beitragen könnten
    • Datenzentrum:
      FDZ DZHW
  6. Datensatz – publiziert 2021

    Junge Frauen im Verkaufsberuf. Berufliche Sozialisation, Arbeits- und Lebensperspektiven

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Goldmann, Monika; Müller, Ursula; Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs)
    • Zusammenfassung:
      <p>Studie über Zusammenhang von Arbeits- und Lebenssituation, über die Berufsorientierung, das berufliche Selbstverständnis und die Karriereerwartungen junger Frauen (im Vergleich zu jungen Männern) im Einzelhandel</p>
      <p>Es wurden qualitative, berufsbiogafische Interviews mit jungen Verkäuferinnen und Verkäufern in Einzelhandelsunternehmen unterschiedlicher Betriebsformen am Ende der Ausbildung und zwei Jahre später durchgeführt. Die Interviews wurden protokolliert, transkribiert und sorgfältig für die Nachnutzung in Sekundäranalysen digitalisiert (Sekundäranalyse siehe unter Publikationen). </p>
    • Datenzentrum:
      FDZ eLabour
  7. Datensatz – publiziert 2021

    Industrieroboter: Sozialwissenschaftliche Begleitforschung zum Vorhaben der VWAG

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Mickler, Otfried; Kasiske, Rolf; Manske, Fred; Pelull, Wolfgang; Wobbe, Werner; Kalmbach, Peter; Seltz, Rüdiger; SOFI Göttingen
    • Zusammenfassung:
      Face-to-face interview
    • Datenzentrum:
      FDZ eLabour
  8. Datensatz – publiziert 2021

    Einfluss von Arbeitssphäre und Freizeitbereich auf die Verhaltensweisen und Bewusstseinsformen von Industriearbeitern

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Osterland, Martin; Deppe, Wilfried; Schlösser, Manfred; Gerlach, Frank; SOFI Göttingen
    • Zusammenfassung:
      <p>Das Projekt befaßt sich mit zwei Problemkomplexen: dem Verhältnis von Arbeit und sogenannter Freizeit einerseits in seinen Auswirkungen auf unterschiedliche bzw. gemeinsame Formen gesellschaftlichen und politischen Bewußtseins andererseits. Die in­tegrierte Untersuchung dieser Thematik wird gewährleistet durch eine sozio-biographische Analyse von lebensgeschichtlichen Veränderung­gen und Erfahrungen. Mit diesem Ansatz wird versucht den lebensgeschichtlichen Hin­tergrund für aktuell vorfindliche Verhaltensweisen und Bewußtseinsformen aufzuzeigen.</p>
      <p>Die Untersuchung bezieht sich vor allem typische biographische Abläufe von Industriearbeitern, auf die aktuelle Arbeits- und Freizeitsituation, sowie auf charakteristische Identifikationsbereiche in Arbeit und Freizeit.</p>
    • Datenzentrum:
      FDZ eLabour
  9. Datensatz – publiziert 2021

    Grenzen neuer Arbeitsformen

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Altmann, Norbert; Binkelmann, Peter; Düll, Klaus; Stück, Heiner; Institut für sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) München
    • Zusammenfassung:
      <p>Die Kernfrage richtet sich auf betrieblichen Bedingungen und Interessen, die sich mit der Initiierung und Gestaltung neuer Formen der Arbeit verbinden: "Welche betrieblichen Bedingungen stoßen die Veränderungen bestehender Formen der Arbeitsgestaltung an? Welche konkreten Interessen verbindet der Betrieb auf dem Hintergrund seiner Rahmenbedingungen mit Veränderungen der Arbeitssituation? Welche Interessen an einer erweiterten Nutzung menschlichen Arbeitsvermögens kommen darin zum Ausdruck und welche Momente von "Humanisierung" (bzw. welche Potentiale der Reproduktion) sind darin angelegt?"</p>
      <p>Bezugnehmend auf den "Münchener Betriebsansatz" fragt die Studie nach betrieblichen Strategien bei der Durchführung von Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und Arbeitsorgansiation im Kontext des staatlich geförderten Programms zur "Humanisierung der Arbeit" (HdA). Die Ergebnisse empirischer Fallstudien aus verschiedenen Industriebetrieben streichen heraus, dass strategische Interessen der Betriebe, durch neue Arbeitsformen das Arbeitsvermögen der Arbeitskräfte breiter zu nutzen vor allem Form veränderter Leistungspolitik umgesetzt wird. Zugleich weisen die Ergebnisse auf ambivalente Auswirkungen neuer Arbeitsformen auf die Beschäftigten hin (z.B. höhere Dispositionsspielräume bei gleichzeitig gestiegenem Leistungsdruck).</p>
      <p>Den eigentlichen Untersuchungsgegenstand stellen zeitlich, sachlich, räumlich und personell abgrenzbare betriebliche Maßnahmen dar, die positive Auswirkungen auf die individuelle und kollektive Reproduktion von Arbeitskräften haben sollen. Die Maßnahmen werden aber in einem übergeordneten Fallkontext des Betriebes und der hier maßgeblichen Rahmenbedingungen, Probleme und Interessen.</p>
    • Datenzentrum:
      FDZ eLabour
  10. Datensatz – publiziert 2022

    Professionalisierung interaktiver Arbeit

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Dunkel, Wolfgang; Rieder, Kerstin; Voß, G.Günter; Weihrich, Margit; Nies, Sarah; Menz, Wolfgang; Birken, Thomas; Hoffmann, Anna; Schröder, Marco; Herms, Isabel; Hausen, Anita ; Institut für sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) München
    • Zusammenfassung:
      <p>Das Verbundprojekt wurde im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunkts „Dienstleistungsqualität durch professionelle Arbeit“ durchgeführt. In dem Projekt wurde das Konzept der interaktiven Arbeit weiterentwickelt und für Fragen der Arbeitsgestaltung und Qualifizierung genutzt. Untersucht wurden Dienstleistungserfahrungen und Dienstleistungsorientierungen von Beschäftigten und ihren Kund*innen in drei unterschiedlichen Bereichen personenbezogener Dienstleistungen: stationäre Altenhilfe, Hotellerie und Infrastruktur-Dienstleistungen bei der Deutschen Bahn.</p>
      <p>Ausrichtung und Zielsetzung des Vorhabens war es, die interaktive Arbeit, die Mitarbeitende und Kunden erbringen, als Innovationsquelle für die Entwicklung und Förderung von Dienstleistungsqualität nutzbar zu machen. Dabei wurden die Perspektiven der Kunden und der Dienstleistungsfachkräfte gleichermaßen verfolgt und so die vertrauten Felder der Arbeitsgestaltung und Qualifizierung entscheidend erweitert: Gegenstand sind nicht nur die Arbeitsbedingungen und Kompetenzen der Beschäftigten mit Kundenkontakt, sondern auch die Arbeitsbedingungen und Kompetenzen ihrer Interaktionspartner, der Kunden. Wie interaktive Arbeit konkret aussieht, wann sie gelingt, woran man scheitert, wie sie gestaltet und professionalisiert werden kann, wurde anhand von drei Praxisfeldern untersucht: der Altenpflege, der Hotellerie und der Infrastruktur-Dienstleistung bei der Deutschen Bahn.</p>
    • Datenzentrum:
      FDZ eLabour