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63 Datensätze gefunden
  1. Datensatz – publiziert 2026

    Peers als Adressatinnen und Adressaten von Disclosure und Brücken ins Hilfesystem (PAD). Transkripte der Interviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Kindler, Heinz; Derr, Regine; Gulowski, Rebecca; Krüger, Christina
    • Zusammenfassung:
      DE: Dieser Datensatz enthält 33 Interview-Transkripte aus den 34 geführten Interviews im Rahmen der PAD Studie. Ein Interview wurde schriftlich geführt und weicht in Form und Auswertungsmöglichkeiten von den anderen Interviews ab. Die 33 Interview-Transkripte umfassen drei verschieden Befragungsgruppen: 1) junge Erwachsene, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind (B), 2) jugendliche Adressat:innen, die von ihren Peers ins Vertrauen gezogen und den von Gewalterfahrungen berichtet wurden (DA) und 3) Fachpraktiker:innen aus der Beratungspraxis sexualisierter Gewalt (FP). Die archivierten Interview-Transkripte eigenen sich dazu, einzeln ausgewertet, gruppenintern-fallvergleichend oder gruppenkomplementär analysiert zu werden.
      EN: This dataset comprises 33 interview transcripts from the 34 interviews conducted as part of the PAD study. One interview was conducted in written form and differs from the remaining interviews in terms of format and analytical possibilities. The 33 transcripts entail three distinct cohorts of interviewees: 1) young adults affected by sexualized violence (B), 2) adolescent disclosure recipients who were entrusted with sensitive information about violence experienced by their peers (DA), and 3) practitioners from counseling practices specialized in addressing sexualized violence (FP). The archived transcripts are suitable for individual scrutiny, intra-group case comparison, or complementary group analysis.
    • Lizenz:
      QS: Qualiservice License
      Data access is restricted (moratorium, sensitive data, license constraints)
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  2. Datensatz – publiziert 2025

    Religiosität in Ostdeutschland. Familiale Kontexte von Tradierung, Abbruch und Neukonstitution. Transkripte der Interviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Findeis, Hagen; Anke, Valerie; von Elm, Anna; Dreier, Lena; Steinestel, Nikolai; Stintmann, Hannes
    • Zusammenfassung:
      DE: Der Datensatz enthält eine Sammlung von 47 Interview-Transkripten aus den 65 in Ostdeutschland (Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Ostberlin und Thüringen) durchgeführten Interviews. Hierzu gehören die Einzelinterviews mit Familienmitgliedern (Eltern; Großeltern; Kinder ab 14 Jahren) sowie jeweils ein moderiertes Familiengespräch. Es sind Transkripte von qualitativen Interviews mit 15 Familien aus unterschiedlichen sozialen und weltanschaulich-konfessionellen Kontexten für die wissenschaftliche Nachnutzung in Forschung und Lehre verfügbar.
      EN: The dataset comprises a collection of 47 interview transcripts from the 65 interviews conducted in Eastern Germany (Saxony, Saxony-Anhalt, Mecklenburg-Western Pomerania, Eastern Berlin and Thuringia). This includes individual interviews with family members (parents, grandparents, children aged min. 14 years) and a moderated family conversation. Transcripts of qualitative interviews with 15 families from different social and worldview-religious contexts are available for scientific secondary uses in research and academic teaching.
    • Lizenz:
      QS: Qualiservice License
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    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  3. Datensatz – publiziert 2026

    Life Strategies of Young Migrants in Ageing Societies. Interview transcripts

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Omeni, Edward; Bastian, Johanna; Oberg, Leandra
    • Zusammenfassung:
      DE: Der vorliegende Datensatz besteht aus vierzehn Transkripten von Expert*inneninterviews, die 2023 und 2024 im Rahmen der internationalen Studie "Life Strategies of Young Mobile People in Ageing Societies" (LYMAS) vom deutschen Projektteam am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) erhoben wurden. Alle Interviews wurden online mit Expert*innen geführt, die Projekte zur Integration von Menschen mit Migrationserfahrung in die berufliche Bildung und den deutschen Arbeitsmarkt koordinieren. Themen umfassen dabei die rechtlichen Regulierungen, Hürden und Herausforderungen bei der Integration von geflüchteten und migrierten Personen in den Arbeitsmarkt sowie Themen des Fachkräftemangels und Anwerbung als auch Integration von Personen aus dem Ausland in die deutsche Gesellschaft. Die Interviews sind in Deutsch geführt und anschließend transkribiert worden. Initial sind siebzehn Interviews entstanden, von denen vierzehn zur wissenschaftlichen Nachnutzung bereitgestellt werden.
      EN: This dataset consists of fourteen transcripts of expert interviews conducted in 2023 and 2024 as part of the international study 'Life Strategies of Young Mobile People in Ageing Societies' (LYMAS) by the German project team at the German Centre for Integration and Migration Research (DeZIM). All interviews were conducted online with experts who coordinate projects for the integration of people with migration experience into vocational training and the German labour market. Topics include legal regulations, obstacles and challenges in integrating refugees and migrants into the labour market, as well as issues relating to the shortage of skilled workers, recruitment and the integration of people from abroad into German society. The interviews were conducted in German and then transcribed. Initially, seventeen interviews were conducted, fourteen of which are available for scientific reuse.
    • Lizenz:
      QS: Qualiservice License
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    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  4. Datensatz – publiziert 2021

    Transkripte der Interviews mit den Redaktionsmitgliedern des Science Media Center Germany

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autor:
      Broer, Irene
    • Zusammenfassung:
      DE: Das ethnographische Material wurde in der Redaktion des Science Media Center Germany gesammelt. Die erste Feldphase fand im Januar 2020 statt. Die Ethnographin war an allen Arbeitstagen vom 6. bis 31. Januar in der Redaktion anwesend. In den ersten Interviews mit den Redaktionsmitgliedern wurden stets ihre Position in der Redaktion, ihr beruflicher Hintergrund, ihre Arbeitspraktiken und ihre Sicht auf die Rolle und den Auftrag der Organisation erörtert. In den zweiten und dritten Interviews, die mit einigen Befragten geführt wurden, ging es in der Regel um Rückblicke auf beobachtete redaktionelle Entscheidungen und Entwicklungen sowie um die Gründe oder Standpunkte der Teilnehmer*innen dazu. Die zweite Feldphase fand vom 5. bis 31. Oktober 2020 als Wiederholung statt, angeregt durch die Erkenntnisse aus der ersten Feldphase im Januar 2020. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Deutschland mitten in der COVID-19-Pandemie, mit einer steigenden Zahl von Infektionen und einem wahrscheinlichen zweiten Lockdown. Diese Situation bedeutete, dass viele Mitarbeiter*innen der Organisation zumindest in Teilzeit von zu Hause aus arbeiteten. Die ersten Interviews folgten einem Leitfaden, der darauf abzielte, die vergangenen Monate dahingehend rückblickend zu untersuchen, wie die Teilnehmer*innen die redaktionelle Arbeit, die internen Entwicklungen und die allgemeine Rolle der Organisation in der Wissenschaftskommunikation in den letzten Monaten wahrgenommen haben. Die zweiten und dritten Interviews waren weniger strukturiert und konzentrierten sich auf aktuelle Ereignisse, so wurden die Teilnehmer*innen z. B. gebeten, über redaktionelle Entscheidungen, die Umsetzung von Aussendungen oder die Auswahl von Expert*innen zu reflektieren.

      EN: The ethnographic material was collected in the newsroom of Science Media Center Germany. The first field phase took place in January 2020. The ethnographer was present in the newsroom on all working days from January 6 to 31. The first interviews with the participants always discussed their position in the newsroom, their professional background, their work practices, and their view of the role and mission of the organization. The second and third interviews, which were conducted with some interviewees, usually focused on retrospectives of observed editorial decisions and developments and the participants' reasons or viewpoints on them. The second field phase took place from October 5 to 31, 2020, as a repeat, inspired by the findings from the first field phase in January 2020. At that time, Germany was in the midst of the COVID-19 pandemic, with an increasing number of infections and a likely second lockdown. This situation meant that many of the organization's staff were working at least part-time from home. The first interviews followed a guideline aimed at retrospectively examining the past months in terms of how participants perceived editorial work, internal developments, and the general role of the organization in science communication over the past months. The second and third interviews were less structured and focused on current events, e.g. participants were asked to reflect on editorial decisions, the implementation of broadcasts or the selection of experts.
    • Lizenz:
      QS: Qualiservice License
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    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  5. Datensatz – publiziert 2021

    Chatprotokolle aus der Redaktion des Science Media Center Germany

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autor:
      Broer, Irene
    • Zusammenfassung:
      DE: Das ethnographische Material wurde in der Redaktion des Science Media Center Germany gesammelt. Die erste Feldphase fand im Januar 2020 statt. Die Redaktion nutzt ein kollaboratives Programm mit einer Chat-Funktion, um journalistische und wissenschaftliche Ressourcen auszutauschen, Themen zu diskutieren und sich gegenseitig über Fortschritte zu informieren. Dies geschieht über ständige halböffentliche 'Kanäle', die das Diskussionsthema bezeichnen. Die Forschungsdaten der ersten Feldphase beinhalten die Chat-Protokolle aus zwei Kanälen: 'Medizin' und 'Alert_Redaktion', die zu wichtigen Orten für den schnellen Austausch über das Thema des Coronavirus-Ausbruchs wurden. Die Chatprotokolle sind nach Tag und Kanal geordnet. Der redaktionelle Austausch über eine Collaboration-Software, der bereits während der Feldarbeit im Januar 2020 etabliert wurde, hatte sich im Oktober 2020 aufgrund der Heimarbeitssituation intensiviert. Die Chat-Kanäle wurden zu einer Hauptplattform für den Austausch von redaktionellen Ressourcen und Wissen sowie für Diskussionen. Im Einvernehmen mit der Redaktion erhielt die Ethnographin Zugang zu den Kanälen der Redaktion. Die Chatprotokolle der zweiten Feldphase bilden 27 verschiedene Kanäle ab, die nach redaktionellen Themen und organisatorischen Themen unterteilt sind. Die Chatprotokolle sind erstens nach Datum und zweitens nach Kanälen unterteilt.

      EN: The ethnographic material was collected in the newsroom of Science Media Center Germany. The first field phase took place in January 2020. The editorial team uses a collaborative program with a chat function to share journalistic and scientific resources, discuss topics, and keep each other informed on their progress. This is done through permanent semi-public 'channels' that designate the topic of discussion. The research data of the first field phase include the chat logs of two channels: 'Medizin' and 'Alert_Redaktion', which became important places for quick exchanges on the topic of the coronavirus outbreak. The chat logs are organized by day and channel. The editorial exchange via collaboration software, which was already established during the fieldwork in January 2020, had intensified in October 2020 due to the home working situation. The chat channels became a main platform for the exchange of editorial resources and knowledge as well as for discussion. In agreement with the editors, the ethnographer was given access to the editors' channels. The chat logs of the second field phase map 27 different channels, which are divided according to editorial and organizational topics. The chat logs are divided firstly by date and secondly by channel.
    • Lizenz:
      QS: Qualiservice License
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    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  6. Datensatz

    Mediale Antiziganismen – Von der interdisziplinären Analyse zur kritischen Medienkompetenz (MeAviA)

    • Autoren:
      Kuhn, Melanie; Küßner, Nadine
    • Zusammenfassung:
      DE: Der Datensatz aus der qualitativen Rezeptionsstudie MeAviA enthält Transkripte von 12 biographisch-narrative Interviews und 9 Gruppendiskussionen mit Menschen mit und ohne Antiziganismuserfahrungen, darunter Enagagierte in Selbstvertretungsorganisationen der Sinti* und Roma*, Medienaktivist*innen, Politische Bildner*innen, Lehrkräfte, Studierende. Diese Studie untersuchte, wie mediale Inhalte im Kontext von Antiziganismus von Angehörigen der Minderheitencommunities und der Dominanzgesellschaft rezipiert werden. Ziel war es, erstens mit narrativ-biographischen Interviews medial vermittelte Diskriminierungserfahrungen, Umgangsweisen und Widerstandsstrategien von Sinti* und Roma* im Verlauf der Biographie zu analysieren und zweitens anhand von Gruppendiskussionen die Rezeptionsweisen medialer Repräsentationen in Minder- und Mehrheitsgesellschaft multiperspektivisch zu rekonstruieren.
      EN: The dataset from the qualitative reception study MeAviA includes transcripts of 12 biographic narrative interviews and nine grpup discussions with persons with/out personal antiziganism experiences, including Activists in Sinti* and Roma* self-advocacy organisations, Media activists, Political educators, Teachers, Students. The study investigated how medial contents in the context of antiziganism are received by members of the minority communities and the general society. It aimed to analyse experiences of discrimination, ways of handling, and resistance strategies of Sinti* and Roma* during their biographies by narrative-biographical interviews and for a multi-perspectivic reconstruction of ways of reception of medial representations in the minority and majority society by group discussions.
    • Lizenz:
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      Data access is restricted (moratorium, sensitive data, license constraints)
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  7. Datensatz – publiziert 2021

    Feldnotizen der Redaktionssitzungen im Science Media Center Germany

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autor:
      Broer, Irene
    • Zusammenfassung:
      DE: Das ethnographische Material wurde in der Redaktion des Science Media Center Germany gesammelt. Die erste Feldphase fand im Januar 2020 statt. Die Feldnotizen wurden an allen Arbeitstagen vom 6. bis 31. Januar 2020 angefertigt. Die Feldnotizen beschreiben in erster Linie tägliche Redaktionssitzungen, die einer bestimmten Struktur folgen. Jeden Morgen findet um 10 Uhr die Morgenlage oder 'MoLa' statt, bei der zunächst eine wechselnde Redakteur*in die Aufgabe übernimmt, die Wissenschaftsthemen in den Medien zu recherchieren und zusammenzufassen. Dann berichten Mitglieder der verschiedenen thematischen Abteilungen über neue wissenschaftliche Studien und schlagen Beiträge vor. Zum Schluss werden Themen diskutiert, die aktuell sind oder in Zukunft relevant werden könnten. Die Feldnotizen folgen der gleichen Struktur und halten die Diskussionen fest, z. B. die Argumente für oder gegen die Auswahl der vorgeschlagenen Themen, oder welche wissenschaftlichen Expert*innen für eine Einschätzung des Themas geeignet wären. An den meisten Tagen fand gegen 14.00 Uhr die 'Stehkonferenz' statt, ein Treffen im Stehen, um sich gegenseitig schnell über den Verlauf der Beiträge zu informieren. Zweitens beschreiben einige Feldnotizen die Arbeitsweise der Redakteur*innen in den verschiedenen Phasen der Berichterstellung, z. B. die Verschaffung eines Überblicks über die öffentliche Debatte zu wissenschaftlichen Themen, die Auswahl interessanter wissenschaftlicher Veröffentlichungen oder die Entwicklung von Fragen für Expert*innen. Die zweite Feldphase fand im Oktober 2020 als Wiederholung statt, angeregt durch die Erkenntnisse aus der ersten Feldphase im Januar 2020. Die Feldnotizen wurden an allen Arbeitstagen vom 5. bis 31. Oktober 2020 gemacht. Wie in der ersten Feldphase bilden die Feldnotizen vor allem die täglichen Redaktionssitzungen ab. Aufgrund der Pandemiesituation fanden diese nun per Videokonferenzsoftware statt. Die Feldnotizen der täglichen Redaktionssitzungen folgen der Struktur dieser Sitzungen. Insbesondere die Feldnotizen, die während der einwöchigen physischen Anwesenheit verfasst wurden, beschreiben die Atmosphäre in der halbleeren Redaktion und die dort stattfindenden sozialen Gespräche.

      EN: The ethnographic material was collected in the newsroom of Science Media Center Germany. The first field phase took place in January 2020. Field notes were taken on all working days from January 6 to January 31, 2020. The field notes primarily describe daily editorial meetings that follow a specific structure. Every morning, the morning meeting or 'MoLa' takes place at 10 a.m., where a rotating editor takes on the task of researching and summarizing science topics in the media. Then members of the various thematic departments report on new scientific studies and propose articles. Finally, topics that are current or could become relevant in the future are discussed. The field notes follow the structure of the meetings and record the discussions, e.g. the arguments for or against the selection of the proposed topics, or which scientific experts would be suitable for an assessment of the topic. On most days around 2:00 p.m., the 'Stehkonferenz' took place: a standing meeting to quickly inform each other about the progress of the stories. Second, some field notes describe the editors' working methods in the different phases of story production, e.g., getting an overview of the public debate on scientific topics, selecting interesting scientific publications, or developing questions for experts. The second field phase took place in October 2020, as a repeat, inspired by the findings from the first field phase in January 2020. Field notes were taken on all working days from October 5 to October 31, 2020. As in the first field phase, the field notes primarily depict the daily editorial meetings. Due to the pandemic situation, these now took place via video conferencing software. The field notes of the daily editorial meetings follow the structure of these meetings. In addition, some field notes, particularly those written during the week-long physical presence, describe the atmosphere in the semi-empty newsroom and the social conversations that took place there.
    • Lizenz:
      QS: Qualiservice License
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    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  8. Datensatz – publiziert 2020

    Das Wahlverhalten der Deutschen mit Migrationshintergrund, qualitative Phase. Transkripte der Fokusgruppeninterviews

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Goerres, Achim; Spies, Dennis C; Mayer, Sabrina J
    • Zusammenfassung:
      DE: Dieser Datensatz besteht aus den Transkripten von vier Fokusgruppeninterviews der Migrantenwahlstudie. Ziel des Projektes war es, für die Bundestagswahl 2017 die erste deutsche Wahlstudie unter deutschen Staatsbürger/innen mit Migrationshintergrund durchzuführen, d.h. unter solchen Personen, die entweder selbst nach Deutschland immigriert sind oder die mindestens einen Elternteil mit eigener Migrationserfahrung haben. Die Migrantenwahlstudie umfasst eine qualitative und eine quantitative Phase. Ziel der ersten qualitativen Phase (Oktober 2016 bis Juli 2017) war der explorative Zugang zur Themen- und Kandidatenorientierung von Migrant/innen, um die Ergebnisse für eine Publikation sowie die Fragebogenentwicklung der quantitativen Phase zu nutzen: Welche Themenfelder werden als wichtig erachtet? Welche Vorstellung von Links-Rechts gibt es? Welche Kandidateneigenschaften sind besonders relevant? Wie stark ist die Bindung an das Herkunftsland? Als Methode haben wir dabei auf Gruppendiskussionen mit Russlanddeutschen zurückgegriffen, die in Duisburg und Köln durchgeführt wurden. Dabei haben wir mit etwa 5-6 Teilnehmer/innen jeweils knapp zwei Stunden lang diskutiert. Die Forschungsdaten der quantitativen Phase wurden beim Forschungsdatenzentrum GESIS archiviert.

      EN: This dataset is composed of the transcripts of four focus group interviews for the Immigrant German Election Study. The project aims to conduct the first Immigrant German Election Study for the federal election in 2017, targeting German citizens with an immigrant background, i.e. people who either migrated to Germany themselves (first generation) or have at least one parent who was born in another country (second generation). The Immigrant German Election Study encompasses a qualitative and a quantitative phase. The first qualitative stage of the project (October 2016 until July 2017) explored the issue and candidate orientations of migrants. The results were used for a publication as well as for the development of the questionnaire for the quantitative stage. The core questions are: Which political issues are classified as important to all Germans/all migrants from the same group? What political issues do Germans of immigrant origin perceive as "left" and "right"? What are the identity contents that Germans of migrant origin associate with being German? We used focus group interviews as the research method in the Duisburg/Cologne area that consisted of 5-6 participants each and lasted for about 90 minutes.The research data originating from the quantitative phase have been archived at GESIS Data Archive.
    • Lizenz:
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    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  9. Datensatz – publiziert 2021

    Medien und wissenschaftliche Kommunikation: Redaktionelle Prozesse der Vermittlung wissenschaftlicher Expertise am Science Media Center Germany. Ethnographische Forschungsdaten

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autor:
      Broer, Irene
    • Zusammenfassung:
      DE: Das Ethnographische Material wurde in zwei Phasen in der Redaktion des Science Media Center (SMC) Germany erhoben. Das SMC ist eine unabhängige intermediäre Organisation zwischen Wissenschaft und Journalismus, die wissenschaftliche Expertise für die journalistische Nutzung auswählt und aufbereitet. Das Forschungsinteresse galt den Praktiken der redaktionellen Themenauswahl, den Organisationsstrukturen und dem Selbstverständnis des einzigartigen Akteurs in der deutschen Wissenschaftskommunikationslandschaft. Die Ethnographin war zunächst an allen Arbeitstagen vom 6. bis 31. Januar 2020 in der Redaktion anwesend und sammelte Material durch Interviews, Beobachtungen von Arbeitspraktiken und Redaktionssitzungen, Chat-Protokolle und Sendungen der Organisation, die aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Datensatz enthalten sind. Unerwartet kollidierte der Forschungsaufenthalt mit dem ersten Ausbruch des neuartigen Coronavirus. Die Daten zeigen, wie die Redakteure auf den anfänglichen Mangel an wissenschaftlichem Wissen und die unsichere Situation reagierten, z. B. durch die Nutzung vorhandener Beziehungen zu passenden wissenschaftlichen Experten, die Anpassung der Auswahlkriterien zur Berücksichtigung wissenschaftlicher Preprints und die Entwicklung neuer Sendeformate, um den akuten Bedürfnissen im Journalismus gerecht zu werden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wurde eine weitere Ethnographie initiiert. Die zweite Feldphase fand vom 5. bis 31. Oktober 2020 statt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Deutschland mitten in der COVID-19-Pandemie, mit einer steigenden Zahl von Infektionen und einem wahrscheinlich zweiten Lockdown. Die Forschung wurde geleitet von dem Interesse an der Entwicklung des organisatorischen Aufbaus, den redaktionellen Praktiken und dem Selbstverständnis des SMC als Akteur der Wissenschaftskommunikation seit dem Ausbruch von COVID-19. Diese Feldphase wurde als 'hybride' Ethnographie mit drei Wochen digitaler und einer Woche physischer Präsenz konzipiert. Dies ermöglichte vergleichende Einblicke in die redaktionelle Arbeitsorganisation unter Heimarbeitsbedingungen.

      EN: The ethnographic material was collected in two phases in the newsroom of the Science Media Center (SMC) Germany. The SMC is an independent intermediary organization between science and journalism that selects and prepares scientific expertise for journalistic use. Research interests included editorial topic selection practices, organizational structures, and the self-image of this unique actor in the German science communication landscape. The ethnographer was initially present in the newsroom on all working days from January 6 to 31, 2020, and collected material through interviews, observations of working practices and editorial meetings, chat transcripts, and broadcasts of the organization, which are not included in the dataset for copyright reasons. Unexpectedly, the field work collided with the first outbreak of the novel coronavirus. The data reveal how editors responded to the initial lack of scientific knowledge and uncertainties, for example, by leveraging existing relationships with appropriate scientific experts, adjusting selection criteria to include scientific preprints, and developing new broadcast formats to meet acute journalism needs. Based on these findings, another ethnography was initiated. The second field phase took place from October 5 to 31, 2020. At that time, Germany was in the midst of the COVID-19 pandemic, with an increasing number of infections and a likely second lockdown. The research was guided by an interest in the evolution of SMC's organizational structure, editorial practices, and self-perception as a science communication actor since the COVID-19 outbreak. This field phase was designed as a 'hybrid' ethnography with three weeks of digital presence and one week of physical presence. This allowed comparative insights into editorial work organization under home-working conditions.
    • Lizenz:
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    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice
  10. Datensatz – publiziert 2020

    Statussequenzen von Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Familie. Interview Transkripte

    • Eindeutige Kennzeichnung:
    • Autoren:
      Krüger, Helga; Born, Claudia
    • Zusammenfassung:
      DE: Die bisher geleistete Projektarbeit analysierte Normalisierungsprozesse von Widersprüchen zwischen realer und normativ geltender Sequenzmustergestaltung zwischen Erwerbsarbeit und Familie im Lebenslauf bei heute im Verrentungsalter stehenden Frauen. Das Fortsetzungsprojekt bezieht die Ehepartner in die Analyse mit ein und fragt danach, wie über nicht normkonforme Gestaltungen von Statussequenzen zwischen Erwerbsarbeit und Familie bei den Frauen zwischen den Ehepartnern traditionale Wissensbestände aufgelöst werden und neue Orientierungen auf Familie und Beruf entstehen. Veränderungen in den Statusrollenkonfigurationen (Levy) bezüglich der Erwerbs- und Familienbeteiligungen im weiblichen Lebenslauf beinhalten für den männlichen das Risiko und die Chance zugleich, sich mit tradierten Normalitätsunterstellungen auseinanderzusetzen. Die bisher vorliegenden Projektergebnisse belegen, dass die Statuspassagen der Frauen bei biographisch sehr unterschiedlich angeordneten Unterbrechungen wesentlich von Berufsdynamiken des erlernten Erstberufs abhängen, erst sekundär von Familienereignissen wie Heirat, Kinderzahl und -alter, Großmutterschaft. Aus der anglo-amerikanischen Literatur allerdings ist bekannt, dass der Erwerbsverlauf der Ehefrau im Familienkontext an "family-squeezes" bzw. an den Strukturverlauf der männlichen Erwerbsarbeit gebunden ist. Die Strukturfragestellung des Projektes gilt deshalb zunächst der Überprüfung, ob die im Vorläuferprojekt belegte Berufstypik der Verlaufsmuster des weiblichen Erwerbsarbeitsverlaufs eine typisch deutsche Besonderheit ist, die auf der Basis kontinuierlicher Erwerbsverläufe der Ehepartner zum Tragen kommt oder nicht. Darüber hinaus gilt es, über themenzentrierte Interviews die Verarbeitungsmuster der Männer bezüglich der Erwerbs- und Familienpassagen ihrer Ehefrauen zu sondieren, innerfamiliale Verschiebungen zwischen Familien- und Erwerbsrollenkomplementarität/-kontingenz zu eruieren und die Bilanzierung des Lebensverlaufs im Vergleich zwischen beiden Partnern hinsichtlich neuer Normalitätsentwürfe mit Blick auf die Lebensführung der Kinder, Schwiegertöchter/ Schwiegersöhne zu analysieren.
    • Lizenz:
      QS: Qualiservice License
    • Datenzentrum:
      FDZ Qualiservice